I am Henning

Samstag, 29. April 2017

Hofrundgang mit dem NRW Umweltminister Johannes Remmel (letzte Fotos mit dem Tamron 24-70mm f/2,8 VC).

Hallo

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle endlich mein Tamron SP AF 24-70mm f/2,8 USD VC vorstellen, als sehr gutes Immerdrauf an meiner Nikon D610. 
Wie ich zu den Bildern aus Portugal aber schon schrieb, hatte ich schon dort aber allermeistens mein Nikkor 28-300mm VR statt des Tamrons verwendet. Nun gab ich dem Tamron eine neue Chance und nahm es im Rahmen meiner politischen Aktivität für die B90/Grünen zu einem Aktionstag auf einem hiesigen Bio - Schäferhof mit. Klar lieferte es top Fotos, aber wieder einmal fehlte mir am langen Ende die nötige Brennweite. Beispielhaft dafür, war das Füttern der jungen Lämmer. Getrennt durch Metallgatter mußte ich erst um den langen Stall herumlaufen, um nahe genug an die Lämmer zu kommen, die gerade Flaschenmilch bekamen. Mit mehr Brennweite hätte ich diese Szenen von der Position im Stall aus hinbekommen und hätte dort auch das mildere Licht gehabt.

Genau da ärgerte ich mich ein letztes mal und schaute gleich am nächsten Tag nach Alternativen im Mitgliederhandel eines Forums. Dort wollte jemand sein neuwertiges Nikon AF-S Zoom Nikkor 24-120mm f/4G ED VR gegen ein Tamron 24-70mm VC tauschen. Mit etwas Wertausgleich zu meinen Gunsten wurde der Tauschhandel vollzogen und ich bekam das mir ja schon vorher bekannte 24-120mm Nikkor. 
Etwas kompakter, schnellerer AF, gleichwertiger Stabilisator, aber vor allem 50mm mehr Brennweite sind die Vorzüge dieses Glases. Schon offenblendig scharf ist es sowieso, wie ich bei meinem eigenen Exemplar letzten Winter sehen konnte. Dieses verkaufte ich damals leider, weil mich die 2,8 Offenblende des Tamron lockte. 
Die Anfangsblende 4 beim Nikkor kann ich daher getrost verschmerzen, weil ich sehr oft gerade das Tamron auf eben diese Blende 4 abblendete. Nicht weil es offen weich war, sondern weil man bei nicht statischen Motiven so schnell aus der Schärfeebene rutscht, die bei 2,8 schon sehr knapp bemessen ist. Blende 4 bietet da doch mehr Sicherheit. Gerade bei den Schafen und hippeligen Ziegen habe ich das wieder bemerkt.

Hier daher die letzten Fotos aus der D610, die ich mit diesem sonst hervorragenden Glas machte. Näher vorstellen kann ich es ja leider nicht mehr.

Der große Stall mit sehr vielen Schafen und wenigen Ziegen (hier alles Schlachtvieh):








Helle, sehr saubere, luftige und weiträumige Stallungen:


Vorbereitung auf die öffentliche Hofführung:





O. a. Fütterung der Lämmer:




Nur zum Füttern dicht an dicht und bei weitem keine Massentierhaltung. Wegen der untypisch sehr kalten Monate April und bisherige Mai, spielt sich die Schäferei momentan noch immer bloß im Hof ab. Normalerweise aber halten diese Schafe vorwiegend die Vegetation auf der Truppbacher Heide in Schach.


Eine der wenigen Ziegen:


Junge Lämmer:



Die nächste Generation:



Der liebenswerte Hofhund Lucie:


Der Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Bündnis90/Grüne - Siegen, Michael Groß im Gespräch mit dem Hofbesitzer Armin Küthe:


Armin Küthe bei der Vorstellung seines Bio Schäferhofes:



Rechts der Kreisverbands - Vorsitzende und NRW Landtagskandidat der Grünen, Björn Eckert:



Fotos mit dem NRW Umweltminister Johannes Remmel:







Nebeinbei bemerkt ist Johannes Remmel gebürtiger Siegener. Ein normal gebliebener Mensch, mit dem ich in seinem Wahlkreis Siegen Wahlplakate aufhängte. Zu zweit in seinem Uralt Golf Kombi herumfahrend. Eine tolle und angenehme Erfahrung:

Wahlkampf mit Johannes Remmel (Facebook Album).

Wen es interessiert, der kann hier eine Meldung zum Hoftag auf der Homepage der B90/Grünen - Siegen lesen:

Johannes Remmel auf dem Hof Küthe. 

Und die Facebook - Seite des Hofes:

Schafhaltung Küthe - Facebook

Ciao

Dienstag, 11. April 2017

Derzeit meine FX Lieblingslinse, das Nikon AF-S Zoom Nikkor 28-300mm f/3,5-5,6G ED VR.

Geprägt von zwei Urlaubsfahrten und auch durch die Verwendung an meiner ehemaligen D800, stehe ich im Moment doch ziemlich auf das große Superzoom von Nikon. 
Das liegt daran, daß es das was es tun soll, mit sehr guten Leistungen macht. Nämlich möglichst universell sein und dabei aber auch möglichst gute Abbildungsqualität bringen. 
Die Betonung liegt dabei auf "Möglichst", denn selbstverständlich ist solch ein Superzoom weder beste Weitwinkel Festbrennweite, noch entsprechendes Normal oder Teleobjektiv. 
Der Versuch, diese alle unter einen Hut zu bringen, ist aber mehr als gelungen. Vergleiche mit solchen Objektiven verbieten sich trotzdem. Alleine schon wegen den bei der Konstruktion eingegangenen Kompromissen und der Anzahl der deswegen verbauten Linsen. Die Erwartungshaltung muß also bei einem sehr guten Superzoom liegen und nicht bei den entsprechenden Einzelobjektiven. Liest man entsprechende Rezensionen, erkennt man oft, daß dort mit Festbrennweiten oder 2,8'er Telezooms verglichen wurde. Entsprechend wird dann das 28-300mm bewertet.

Das Glas ist groß und schwer, da gibt es nichts zu rütteln. Obwohl mein Gegenstück von Tamron deutlich kleiner, kürzer und leichter war und gleichfalls ordentliche Leistungen bot, ist mir aber gerade dieses Trum von Nikon an's Herz gewachsen und das Tamron schon lange vor dem Nikkor wieder gegangen. Mag sein, daß es an der doch besseren Verarbeitung liegt, oder daran, daß die Leistungen meines Exemplares zumindest gefühlt nochmals über denen des Tamrons liegen. Vielleicht aber auch nur aus nicht nachvollziehbaren, eher sentimentalen Gründen. Was mich aber doch wundern würde, weil ich sonst eigentlich bessere Drittanbieter den teuren Nikkoren vorziehe. Fakt sind aber die nicht widerlegbaren, sehr guten Ergebnisse des AF-S 28-300. 
Und man vergesse nicht das überragend gute, alte und noch analoge Nikon AF 28-200mm f/3,5-5,6G ED und dessen schwächeren und schwereren "D" Vorgänger, sowie das DX 18-200mm in zwei Versionen. Nikon hatte also schon Erfahrungen mit Superzooms, bevor man das 28-300mm Trum hervorbrachte. Und danach kam noch das DX 18-300mm in mittlerweile auch schon zwei sehr verschiedenen Versionen.

Das Glas sollte hinreichend bekannt sein, trotzdem kurz ein paar Fotos.

Groß und schwer, mit dominanter Geli HB-50:

Um die Maße zu demonstrieren, der Vergleich mit dem sehr kompakten Sigma 18-200mm f/3,5-6,3 DC OS HSM Contemporary. Das heißt aber nicht, daß DX Linsen generell deutlich kleiner sind. Ganz im Gegenteil ist etwa das AF-S DX 18-300mm erster Generation sogar nochmals fetter als das FX 28-300mm. Das steht mir aber nicht zur Verfügung, daher hier das Sigma:

Im Vergleich mit einem gleichfalls recht großen Tamron SP AF 24-70mm f/2,8 Di USD VC relativiert sich das Ganze etwas:

Aber an der nicht gerade kleinen D610 ist es dann doch ein ganz schön fettes Teil. Und das muß man erst mal den ganzen, langen Urlaubstag mitschleppen. Eine D800 samt Batteriegriff und dem Glas möchte ich mir dabei nicht ausmalen. Zumal ich Gurte jeder Art nun wirklich nicht mag und höchst selten verwende:

Den langen Doppeltubus ganz ausgefahren, wird es naturgemäß minimal klapprig, was beim Tamron nicht anders und sogar etwas ausgeprägter war:

Eine schmale Dichtlippe am Anschluß gibt es sowohl beim Tamron Pendant, als auch hier beim Nikkor:

Eine "VR" Bezeichnung in Gold bedeutet, daß es sich um dessen zweite und verbesserte Version handelt:

Bei manchem Nikkor kann man den VR in zwei Modi betreiben, nämlich einmal für statische Motive "Normal" und einmal zum Mitziehen "Active". Dann gibt es noch Schalter zum Einschalten des VR, des AF und den Lock - Schalter zum Einrasten in der Stellung bei 28mm. Das Glas hat einen wirklich mal ausgeprägten Zoom - Creep, was bedeutet, daß es am Gurt hängend immer ungefragt auszoomt.

Die Fotos aus Portugal sind bekannt, hier nochmal der Link. Die Fotos mit dem Superzoom hatte ich extra hergezeigt:

Lissabon im März. 

Danach folgte ein Kurzurlaub in und um Erfurt, bei dem ich das Tamron 24-70mm sogar gänzlich zuhause ließ, weil mich das Nikkor 28-300mm in Portugal so überzeugt hatte. Hier eine Auswahl an Fotos aus Erfurt, die allesamt aus dem Nikon AF-S Zoom Nikkor 28-300mm f/3,5-5,6G ED VR stammen. Ich hatte in SW konvertiert, evtl. zeige ich auch noch Farbaufnahmen:


























Das Glas ist toll, ich liebe es. Ich bin ja Zoom - Liebhaber, weil ich nicht so gerne Objektive wechsle und mir gerne schnell Perspektive und Bildausschnitt zurechtlege. 
Aus meiner Sicht kann ich das Glas jedenfalls bestens und auch besten Gewissens empfehlen. An DX ist es übrigens so, daß ich immer noch das oben gezeigte, kleine Sigma empfehle. Das Nikkor 18-200mm VR I oder II kann da einfach nicht mithalten und das 18-300mm habe ich ja leider noch nie besessen. Ich hoffe aber, daß ich auch das irgendwann einmal testen kann.

Ciao