I am Henning

Donnerstag, 30. April 2015

Nikon AF Nikkor 28mm f/2,8 (ältere, nicht "D" Version)

Das kleine, alte Nikkor ist eine meiner Lieblingslinsen, wie ich die Tage nochmals feststellen konnte. 
Eigentlich für analoge Kameras gemacht und daher primär für FX geeignet, lief es bei mir bisher aber immer ausgerechnet an DX zur Höchstform auf (wobei ein Fotofreund mir kürzlich genau das Gegenteil beschrieb). Sowohl an der D7000 als auch jetzt wieder an der D7100, gefällt es mir optisch überaus gut. Das liegt deswegen vielleicht auch am Cropfaktor von 1,5. Damit ist es schließlich ein ideales "Normalobjektiv" mit einem Abbildungsfeld von 42mm. Es liegt aber nicht am sogenannten Sweet Point, der goldenen Mitte eines Vollformatglases, denn auch an FX kann es ja überzeugen. Es ist eher die super Bildwirkung, die dann am Vollformat halt normales Weitwinkel ist und an DX weder Weitwinkel noch richtiges Normalsichtfeld. Liegt wahrscheinlich an den normalen "Verzeichnungen" eines Weitwinkels, die durch das geringere Bildfeld ganz anders und abgemildert wirken. Wenn man bei Portraits z. B. ganz nah heranginge, hätte man zwar die dicken Weitwinkelnasen im Gesicht des Modelles, aber mit ganz anderer Wirkung. Ich kann es gerade nicht anders ausdrücken. Ganz anders jedenfalls als wie bei einem richtigen Normnalobjektiv.

Mancher kennt den Begriff nicht oder missversteht ihn, deshalb mal kurz zur Erläuterung: 
Mit "Normalobjektiv" wurden zu analogen Zeiten 50mm Festbrennweiten bezeichnet, weil sie angeblich dem "normalen" Gesichtsfeld des Menschen am nächsten kommen. Finde ich so zwar eher bei etwa 35mm, aber nun gut. 
Normal bedeutet also nicht so etwas wie Einfach, Bescheiden oder Durchschnitt und ist nun wirklich kein Qualitätsmerkmal. Normalobjektive wurden aber sehr oft als erstes oder sogar alleiniges Objektiv mitsamt der entsprechenden Spiegelreflexkamera gekauft und daher gibt es sie gebraucht noch in erheblichen Mengen von wohl sämtlichen Herstellern. Lange vor irgendwelchen Kit - Zooms waren diese 50mm Objektive (meistens mit Offenblenden von etwa 1,7 - 2,0) daher so etwas wie erste Kitobjektive. In aller Regel bilden sie gut bis sehr gut ab und stellen mit den Offenblenden auch sehr gut frei. Rechnen muß man wegen fehlenden modernen Korrekturlinsen aber mit CA. Oder mangels digital geeigneter Vergütung mit Flare und Ghosts, also Blendenflecken und vom Sensor gespiegelten Geisterbildern. Das Bokeh ist auch manchmal grenzwertig. Sind aber bis auf häufige CA alles eher Ausnahmen als die Regel und die Dinger sind allermeistens sehr sehr scharf. 
Mit in der Regel Blende 2,8 schön offene 28/24mm galten als richtige Weitwinkelobjektive und wurden oft erst später dazugekauft (35mm waren schon damals vom Bildfeld her weder Fisch noch Fleisch). Danach wurde manchmal noch auf ein 105'er oder 135'er Tele gespart und gut war es meistens, denn alles andere war fast schon exotisch oder jedenfalls nahezu unerschwinglich.

Mancher legt sich heutzutage als Normalbrennweite an DX lieber ein AF-S DX 35mm f/1,8G zu, aber das ist mir eigentlich schon wieder zu lang, denn es liegt mit 1,5 multipliziert leicht über den 50mm. Freilich müssen viele jedoch ein solches AF-S verwenden, wenn es sich um eine 3xxx'er oder 5xxx'er Nikon handelt und können nicht auf ein analoges Glas wechseln ohne auf AF zu  verzichten. Von Nikon selbst gibt es bisher ja leider bloß das sehr teure und schwere AF-S 28mm f/1,8G (FX). Weiterer Vorteil ist für mich daher der an meinen D610 und D7100 deutlich schnellere Stangen - AF des alten 28mm Nikkores, sowie die überaus kompakten Abmessungen und das sehr geringe Gewicht. Mein ehemaliges Sigma 30mm f/1,4 war ein dickes und schweres Monster dagegen und mußte für seine Höchstleistung sowieso auf etwa 2,8 abgeblendet werden. 

Die alte AF 28mm Variante kommt aus analogen AF Zeiten ab 1986 und stammt angeblich vom Nikon 28mm f/2,8 Series E ab. Es kam anfangs mit einem harten und schmalen Plastikring als Fokusring heraus, später gab es dann mein Modell mit breiterem und weichem Gummiring. Genau so sieht auch das nochmals spätere und immer noch verkaufte D - Modell aus. Das hat allerdings eine andere Linsenrechnung mit sechs Linsen statt derer fünf bei meinem älteren Exemplar. Und es hat eine größere Frontlinse. In der optischen Leistung sind aber wohl alle in etwa gleich und damit alle gleich gut. Besondere Schwächen kenne ich jedenfalls weder bei meinem Af, noch beim alten Series E.
Bei Ken Rockwell kann man (englisch) mehr dazu lesen. Auch seine doch etwas gegensätzliche Meinung zur Abbildungsleistung:

Ken Rockwell - AF Nikkor 28mm f/2,8

Rockwells Abbildungen des Objektives genügen wohl, mehr kann ich von diesem Objektiv auch nicht zeigen. Nur bloß zwei Fotos an der 7100, um die Kompaktheit aufzuzeigen:





Hier daher lieber ein paar aktuelle Beispielbilder vom Objektiv mit der D7100. Aufgenommen auf einem Friedhof, wo es ein wunderbar leichter und scharfer Begleiter war:








Hier drei schöne Beispiele an meiner ehemaligen D7000:




Und an der alten (aber motorisierten!) D50 mit knapp über 6 Megapixeln ist es gleichfalls toll gewesen:


Ich mag den Charakter des Objektives, den ich auch durchaus für bemerkenswert und besonders halte. Die Schärfe und besondere Klarheit, aber auch die Kontraste und Farben des Glases sind an meinem Exemplar zumindest sehr gut. Die Freistellung bei 2,8 ist mir persönlich übrigens deutlich lieber als etwa die viel gewünschten 1,4 oder 1,8. Man hat allermeistens deutlich mehr Kontraste, Schärfe und dank minimal größerer Schärfentiefe auch mehr Reserven bei feinsten Bewegungen von Kamera oder Motiv. Offenere Objektive (mein ehemaliges Sigma 30mm 1,4 und mein Sigma 20mm 1,8), blende ich auch deswegen meistens sowieso auf 2,0 - 2,8 ab. 
Es ist mir jedenfalls immer wieder eine Freude mit dem Nikon AF Nikkor 28mm f/2,8n  zu fotografieren, auch wenn es wegen meiner deutlichen Vorliebe für Zooms leider zu oft in der Fototasche verbleibt.

Und das alles bei minimalem finanziellen Einsatz. Man bekommt es zu rund 80 - 100,- Euro auf Ebay oder in Foren, gebraucht natürlich. Manchmal sogar günstiger. Oft wird aber mehr verlangt, doch dann wartet man lieber auf eine günstigere Gelegenheit. 

Die spätere und immer noch verkaufte/produzierte D Variante wird gebraucht unnötigerweise meistens deutlich teurer verkauft als die älteren Varianten. Diese ist aber nicht wirklich nötig, denn "D" (Distance) wirkt sich bloß minimal auf die Color Matrix Messung aus, kann also unter wenigen Umständen wegen Einbeziehung der eingestellten Entfernung zur etwas genaueren Belichtung führen. Im TTL Blitzbetrieb mit Color Matrix Messung gibt es ähnlich seltene Situationen, bei denen womöglich eine genauere Belichtung möglich ist. Bei Spotmessung und mittenbetonter Integralmessung (die ich bevorzuge) spielt "D" allerdings überhaupt keine Rolle. Allerdings hat das D wie oben erwähnt eine andere Linsenrechnung mit weit größerem Frontglas, sodaß es evtl. doch lohnt weil es anders abbildet?
Wer manuelles Fokussieren nicht scheut oder sogar mag, sollte sich die etwas neuere und oben gezeigte Version mit dem Gummiring (oder das äußerlich baugleiche D) zulegen, denn den schmalen und harten Plastikring der ersten Version möchte man dabei nicht wirklich bedienen müssen. So ist es dann natürlich auch für die kleineren Nikon ohne eingebauten AF - Antrieb geeignet und eine wirklich mal superleichte Kombination. Oder man legt sich gleich eine der MF Versionen zu, wobei man dann für eine kleinere Nikon auf ein Objektiv mit Chip achten sollte.

Ciao

Sonntag, 26. April 2015

Günstiges für's Vollformat, Nikon AF 28-80mm G und Sigma AF 28-135mm.

Ich habe im Moment zwei sehr günstige aber gute Linsen zuhause, die ich als Anreiz etwas näher vorstellen möchte. Beide bekam ich für ein Taschengeld:



Das Vollformat ist ja nun seit wenigen Jahren erschwinglich geworden. Kameras wie die Nikon D600 und die Canon EOS 6D haben erheblich dazu beigetragen. 
Mit dem Kauf einer Vollformatkamera ist es dann natürlich nicht getan, wer vorher mit DX/APS-C fotografierte braucht ja oft komplett neue Gläser. Pauschal wird dabei manchmal behauptet, die nötigen Objektive für das Vollformat wären extrem teuer. Das ist so aber nicht ganz richtig. Vielmehr braucht man auch dann oft sehr teure Objektive, wenn man die DX Sensoren ausreizen möchte. Man vergesse nicht, daß die Pixeldichte einer D7100 deutlich kleiner ist als die einer D610. Die 24.000.000 Pixel einer DX Kamera quetschen sich halt auf einem weit kleineren Sensor als beim Vollformatsensor der 610. Entsprechend teuer sind DX Pretiosen wie ein AF-S DX 17-55mm f/2,8 oder das "günstigere" AF-S DX 16-85mm f/3,5-5,6, um nur zwei zu nennen. Es braucht aber nicht unbedingt teure Objektive, sondern bloß optisch gute, die von sich aus bereits eine sehr gute Auflösung mitbringen. Man bedenke hierbei auch, daß ein Amateur mit dem Wunsch nach größtmöglicher Rauschfreiheit beim Vollformat nicht unbedingt gleich die Holy Trinity (14-24mm, 24-70mm und 70-200mm VR mit jeweils Offenblende 2,8) oder andere teure Nikkore braucht

Sicherlich ist es wohl erstmal am Besten sich die gewünschte Kamera gleich mit einem guten Kit-Objektiv, wie etwa dem Nikon AF-S 24-85mm f/3,5-4,5G ED VR zu kaufen. Da hat man recht vernünftiges Glas für viele Anwendungsbereiche, das mit dem jeweiligen Sensor absolut mithalten kann. Aber auch solch ein Kitglas kostet doch schon einiges. Wer erstmal bloß Geld für einen (vielleicht gebrauchten) Vollformatbody hat, kann aber trotzdem recht günstig zu ausreichend gutem Glas kommen.  
Zuallererst gibt es für Nikon da natürlich die alten AF Gläser ohne Motor, die aus der analogen Anfangszeit der Nikon AF Fotografie stammen, aber teils auch heute noch gebaut werden. Ein AF 50mm f/1,8 sollte man für um 50,- Euro gebraucht bekommen. Ein AF 28mm f/3,8 wird etwas teurer, sollte aber für deutlich unter 100,- Euro zu haben sein. Die D Varianten sind dabei nicht unbedingt nötig, denn die damit übertragenen Entfernungsinformationen tragen in nur wenigen Situationen zu genauerer Belichtung bei und sind bloß bei eingeschalteter Matrixmessung überhaupt relevant. Neben solchen günstigen Festbrennweiten gibt es noch allerlei mehr oder weniger gute AF - Zoomobjektive, etwa das AF 35-70mm f/3,3-4,5 mit wirklich erstaunlicher Schärfe und sehr guter Verarbeitung, oder das AF 28-85mm f/3,5-4,5 mit Makrofunktion. Beide auch für 50,- oder weniger zu haben, oft noch mit einer analogen Kamera mit hinten dranhängend. 

Ganz besonders leicht und günstig geht es mit den analogen Objektiven der 90'er bis frühen 2000er Jahre. Nikon baute, wie sehr viele andere Hersteller, immer leichtere Kameras aus sehr sehr viel Kunststoff, die auch immer leichtere Objektive erforderten. Das war nicht gewollt, sondern eher vom lieben "Massenkunden" so gewünscht. Mancher fragte sich, warum er das ganze schwere Spiegelreflexgerödel in den Urlaub oder auf Tante Bertas Geburtstag mitnehmen sollte, wenn es auch mit einer leichten und günstigen Kompakt - Superzoom ging. Darauf reagierte auch Nikon und brachte sehr leichte Kameras (z. B. F65) mit sehr leichten Objektiven heraus. Gewicht ließ sich bloß mit dem Ersatz von Metall durch Kunststoffe sparen, also wurden (bis heute) Kit Objektive mit Plastikbajonett gebaut.

Vom Gehäuse- und Bajonettmaterial jetzt aber auf grundsätzlich schlechte optische Qualitäten zu schließen, wäre ganz falsch. So wie es bei den wertigeren und selbst teuren Nikkoren sowohl Supergläser als auch Gurken gibt, so ist das auch bei den Plastiklinsen der Fall. 

Zu einem absoluten Geheimtipp hat es das wirklich superkompakte und superleichte Nikon AF Nikkor 28-80mm f/3,3-5,6G gebracht (Abb. oben links). Das kommt nicht von ungefähr, denn die etwas windig verbaute Linse ist mit das schärfste Standardzoom überhaupt. Im damals üblichen Silber oder Schwarz wurde es über eine Million mal von Nikon hergestellt und allermeistens im Set (Kit) mit diversen Kameras verkauft. Selbst die D100 und wohl auch die D70 wurden noch damit bestückt, bevor mit dem AF-S DX 18-70mm f/3,5-5,6G ED ein ungleich besser verarbeitetes und eigens für den DX Sensor entworfenes Glas herauskam. Viele zeitgenössische Nikon Kameras in Ebay oder im Gebrauchtregal des Fotohändlers haben folglich entweder die 3,5-5,6D oder die 3,3-5,6G Variante eines solches Glases angesetzt. Dabei ist zu beachten, daß die ältere D - Variante zwar auch sehr gut, aber doch nicht ganz so scharf sein soll wie das spätere und minimal offenere G - Modell. Außerdem wirkt die D - Variante (auf mich) wegen des Plastik Blendenringes nochmals klappriger als das eh schon haptisch grenzwertige G - Modell. Und es gibt noch eine "Variante" als AF 28-100mm f/3,5-5,6G, die mich einmal aber nicht so überzeugte wie das 28-80mm G.

Alle drei und noch einige mehr, sind so günstig und leicht hergestellt wie es nur eben geht. Plastik wo man hinschaut und hinlangt, mitrotierende Frontlinsen und daher dünne Plastikkragen (Nikon HB-20) als Gegenlichtblende, keine ED Gläser und bei den G Varianten dann natürlich nicht mal mehr einen Blendenring, der gewiß einige Fertigungsschritte und Bauteile sparte. Irgendwie paßt aber die Linsenrechnung, denn das G Modell ist ganz erstaunlich scharf. 

Außer CA (Farbsäume an Kontrastkanten), vor allem offen im Weitwinkel, gibt es kaum Negatives zu berichten. Flare gibt es meiner Meinung nach nicht mehr als bei teureren Linsen, die Schärfe ist außerordentlich gut. Farben und Kontraste, sowie die Auflösung sind auf sehr hohem Niveau, Verzeichnungen eher sehr gering. Der Stangen AF ist je nach Kameramodell rasend schnell. Beim brachialen AF meiner analogen Nikon F100 geht das wirklich Zack-Bumm und der Fokus sitzt. Anders kann man es nicht beschreiben. 
Das alles ist erstmal deutlich mehr als man für den sehr geringen Gebrauchtspreis erwarten darf und selbst als Neukauf haben die Linsen gewiß manchen in's Staunen versetzt. 

Nicht unbedingt erwarten darf man aber stabilere Verarbeitungsqualität. Angesetzt an meiner ehemaligen D700, habe ich einmal (und nie wieder) die schwere Kamera am Objektiv vom Bett heben wollen und dabei die Frontlinse samt Tubus herausgerissen. Einfach so...! Und Gott sei Dank fiel die D700 zurück auf's weiche Bett. Totalschaden am Objektiv natürlich, aber schnell für ein Taschengeld ein neues auf Ebay geschossen. 
Mein aktuelles bekam ich mit Originaldeckeln und originaler HB-20 Geli für ganze Euro 23,50 aus einer Ebayauktion. Da kann man wahrlich nicht meckern. Sicherlich ist mir mein AF-S 24-85mm G ED VR lieber, aber manchmal ist es schön etwas sehr leichtes mitnehmen zu können und trotzdem die Garantie für hervorragende Fotos zu haben.

Herr Rockwell mag das Glas auch und läßt sich entsprechend darüber aus:

Ken Rockwell - AF Nikkor 28-80mm G 


Eine andere Möglichkeit für günstiges Glas waren neben älteren Originalobjektiven wohl schon immer Fremdhersteller und bei der AF Fotografie im Besonderen dann Sigma, Tamron oder Tokina. Tamron und Sigma überboten sich während der letzten analogen Zuckungen gegenseitig mit Superzooms bis zu jeweiligen 28-300mm als deren Krönung. Tokina machte es andersrum und brachte ein erstes Superzoom mit mehr Weitwinkel, das AT-X AF 24-200mm. Optisch überzeugen konnten davon beiweitem nicht alle, weder analog noch heute digital. Das sollte man wissen, bevor man sich ein altes 28-200 oder -300mm für seine Vollformatkamera ersteigern will. Der vermeintliche Schnapper macht zwar meistens erstmal einen ganz guten haptischen Eindruck, aber dann lassen Randunschärfen, flaue Kontraste und CA ohne Ende einen doch sehr schnell auf den Boden der Tatsachen fallen. Ausnahmen sind das genannte Tokina mit, für ein Fremd - Superzoom befriedigenden Leistungen, sowie das gute Nikon AF 28-200mm D und das sogar sehr gute Nikon AF 28-200mm G:

http://i-am-henning.blogspot.de/2014/06/nikon-af-zoom-nikkor-28-200mm-f35-56-g.html

Man kann es wohl nicht generell sagen, aber die Chancen auf gute Abbildungsleistungen steigen doch oft mit der Begrenzung der möglichen Brennweite. Weniger Glas, weniger Kompromisse oder nötige Rafinessen bei der Linsenrechnung sind einzugehen. Ein gutes Beispiel ist das oben rechts abgebildete Sigma AF 28-135 f/3,8-5,6 Aspherical IF Macro.
Das Glas hat mich ganze zwei Euro mehr gekostet als das Nikkor, ist aber ungleich besser verarbeitet. Zuschaltbarer Makromodus, Entfernungsskala, Innenfokussierung ohne mitdrehende Frontlinse, Metallbajonett und insgesamt weit bessere Verarbeitung mit deutlich besseren Kunststoffen lassen das Herz lachen. Die Abbildungsleistungen habe ich noch nicht alle kennengelernt, es ist nicht ganz so scharf wie das Nikkor. Aber der Makromodus bis 1:2 war schonmal nicht schlecht, wie man weiter unten sehen wird. Der Zoomring geht sehr geschmeidig und exakt, der AF ist wirklich schnell. Das Übrige werde ich demnächst wohl erfahren, aber grundsätzlich ist das Glas als leichtes Immerdrauf für meine F100 gedacht.
Die Userbewertungen sind gar nicht mal schlecht oder kontrovers, im allgemeinen lobt man das Glas für den geringen Preis. Hier Beispiele:

Photographyreview.com - Sigma AF 28-135mm


Im Vergleich mit dem schon recht kompakten 24-85mm G ED VR fällt vor allem die geringe Größe des AF 28-80mm (links) auf. Und auch das Sigma (Mitte) ist trotz mehr Brennweite deutlich kompakter als das 24-85mm:


Ausgezoomt ist das Sigma am längsten. Das 24-85mm wirkt bloß wegen der voluminöseren Geli länger. Das AF 28-80mm ist auch in längster Stellung superkompakt:


Beim AF 28-80mm gibt es nicht viel zu zeigen, man kann damit scharfe Fotos machen und halt von 28-80mm zoomen. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt weder Blendenring noch Entfernungsskala, keinen Makromodus oder andere Features. Dafür eine schmale Gegenlichtblende und ein (unschönes) Plastikbajonett:





Das Sigma kommt ganz anders daher, will wohl auch mehr sein als ein günstiges Immerdrauf. Da man so etwas später und separat dazukaufte, mußte man ja auch Kaufanreize bieten. Die gesamte Verarbeitung inkl. Oberfläche und Gummierung ist mindestens eine bis zwei Klassen besser als beim Billignikkor, die Innenfokussierung erlaubt Tulpengegenlichtblende und unkomplizierte Verwendung circularer Polfilter:



Blendenring, Entfernungsskala und auch eine Tiefenschärfeskala erfreuen manchen Fotografen und ersteres läßt die Verwendung auch an sehr alten analogen Nikon zu. Es ist übrigens ein D - Objektiv mit Entfernungsübertragung, wie das G - Nikkor auch:


Der Umschalter für Makroabbildungen bis 1:2. Man muß das Objektiv dafür ganz auszoomen. Zum Ausschalten des Makromodus muß man lediglich aus dem Makrobereich fokussieren und dann den Schalter zurückschieben. Mancher nennt diese Bedienung hakelig oder umständlich, ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt:



Bei Sigma erfreue ich mich immer wieder an den Metallbajonetten, ich persönlich kenne kein Sigma mit Plastikanschluß. Nikkore, Tamron oder Olympus Zuiko dagegen hatte ich schon mit diesen Billiglösungen. Mindestens von ein par analogen Minolta kenne ich dazu sogar grauselige Bajonettfassungen an den Kameras selbst. Sowas geht gar nicht bei mir, man kann alles übertreiben. Das Sigma zeigt aber auch rückseitig eine hohe Wertigkeit:


Zwei sehr verschiedene Objektive also, die aber beide mehr zeigen als der geringe Neu und heutzutage Gebrauchtspreis erstmal vermuten läßt. Haptisch ist das Sigma deutlich überlegen und bietet sehr viel mehr Ausstattung. Optisch ist das Nikon AF 28-80mm ganz groß und fast ideales Immerdabei am Vollformat. Beide sind kein Must have, aber wenn man günstig drankommt sollte man zuschlagen und sich selber ein Urteil bilden:


Das Nikkor kenne ich von früher und weiß um seine Qualitäten, demnächst zeige ich vielleicht mal was es kann. Ein befreundeter Amateurfotograf ist erstmal recht angetan von dessen Leistung:

Flickr - Kesselbothmedia

Das Sigma habe ich wie erwähnt noch kaum genutzt, aber der Makromodus hat unseren Hauskater schonmal recht gut abgelichtet:





Auch in der Totalen eine gute Leistung:


Und nochmal Makro - Beispiele. Nebenbei ein recht schönes Bokeh und tolle Farben. Und auch Kontraste und Dynamik überzeugen mich erstmal:




Der Start in das Vollformat kann also auch mit deutlich weniger Kohle vonstatten gehen. Sicher kenne ich keine gebrauchte Vollformatkamera für wirklich wenig Geld, selbst die alte aber sehr sehr gute D700 kostet um die 700 - 800,- Euro. Im guten Zustand mindestens. Da muß bei manchem dann halt erstmal eine solche Linse wie oben gezeigt ausreichen. Und das tun sie auch erstmal und gerade solche Dunkelzooms profitieren auch von den High ISO Leistungen des digitalen Vollformates.

Ciao


Donnerstag, 9. April 2015

Meine Nikon D7100

So, ich habe den Schritt dann gemacht. Woanders hatte ich bereits angekündigt, daß ich neben der D610 wieder eine DX mit ähnlicher Bedienung haben möchte. 
Die D90 ist mir dabei mittlerweile einfach zu alt. Das mag mancher anders sehen, vor allem hat die D90 ja noch eine recht große Fangemeinde. Die Kamera, oder besser der Sensor, ist allerdings wirklich in die Jahre gekommen, wie ich selbst erlebte. Wenn bei ISO 800 qualitätsmäßig bald Schluß ist, ist das wirklich nicht mehr zeitgemäß und auch hinderlich. Außerdem hat sie noch das ältere Bedienungskonzept, die Nachfolger sind da weiter. Die D90 war die erste DSLR überhaupt die Video aufnehmen konnte, das zeigt gleichfalls wie alt das Gerät inzwischen ist. Alt immer im Sinne von veralteter Technik.
Und ja, klar kann man damit auch noch schöne Fotos machen. Kann man aber auch mit einer D50 oder einer D100 aus der digitalen DSLR Steinzeit, aber halt nicht unter den Umständen die moderne Kameras immer noch hochwertige Aufnahmen machen lassen. 
Vor allem die wunderbare D700 hatte irgendwann meine Ansprüche hochgeschraubt, die Messlatte deutlich höher gehängt. Und spätestens von da an ging es dann auch zügig voran. Bei DX war es der 16MP CMOS Sensor, der endlich weit besseres High ISO konnte als es D90 oder D300/s je konnten. Die D5100 und 7000 wurden daher bezüglich der Bildqualität mit Lob überhäuft.

Letztere schied jetzt aus anderen Gründen aus, nämlich wegen dem AF und der Ergonomie. Der AF der beiden Nachfolgerinnen ist deutlich treffsicherer, das habe ich zwischen der 7000 und 7100 selbst erfahren. Bei weniger Licht und bei Kunstlicht trifft der Autofokus der D7000 einfach nicht immer sicher. Und das kann nerven. Im Sonnenschein ist alles gut, aber das reicht halt nicht. Und der Griff paßte mir auf Dauer überhaupt nicht, womit ich übrigens nicht alleine war. In diversen Foren wird beides entsprechend oft als negativ angegeben.

Die nagelneue D7200 schied aus verschiedenen Gründen aus. Der AF soll zwar nochmals besser an ihr sein, aber er ist an der 7100 ja schon super. Wäre mir also keinen Aufpreis wert, ich bin zudem kein Sportfotograf. Aus gleichem Grunde brauche ich auch nicht das Mehr an möglichen Serienaufnahmen. Auch Wifi war mir keinen Aufpreis wert, da ich die Aufnahmen wie eh und je in Ruhe am Laptop betrachte und die Daten über den Kartenleser übertrage. Möglicherweise besseres High ISO bietet mir ja schon meine D610, mit gleichzeitig besserer Freistellung. Auch von daher wäre also keine D7200 nötig gewesen. Selbst wenn sie wie die 750 mit Klappdisplay gekommen wäre, denn das mag ich einfach nicht. 
Eins ist aber klar. Wenn ich das Geld für einen nagelneuen Body hätte, dann hätte ich die Neuerungen und Verbesserungen wohl mitgenommen. Habe ich aber halt nicht.

So wurde es also zum zweiten mal eine D7100:




Und hier hatte ich die beiden ja schon mal verglichen:

 D610 - D7100

Im Nachhinein hätte ich die erste natürlich gleich behalten sollen. Aber Nobody is perfect und auch kann ich nicht in die Zukunft schauen. 
Die 7xxx'er sind meiner 610 von der Bedienung her so ähnlich, man glaubt es kaum. Trotzdem habe ich mich gleich über ein Detail geärgert, das ich schon vergessen hatte. Die "+" Taste zum Vergrößern des Vorschaubildes ist bei den Kameras nicht am gleichen Ort. Obwohl beide, also 7100 und 610, links vom Display jeweils fünf Tasten haben, hat Nikon diese verschieden belegt. Bei der 610 ist es die zweite von unten und bei der 7100 die dritte. Bei aller Ähnlichkeit also doch wieder ein kleiner Stolperstein, der einen jedesmal kurz stutzen läßt. Muß doch nicht wirklich sein, oder?

Hier kann man hoffentlich die unterschiedliche Belegung erkennen, Links die Tasten der 7100:


Die Belederung ist jeweils etwas anders, die 610 minimal höher. Und deren Prismendach samt Ausklappblitz ist natürlich deutlich größer. Beide tragen bei mir sofort per Adhäsion flächig aufgebrachten Displayschutz:


Man erkennt den massigeren Body der 610 und das Stereomikrofon der 7100 fällt auch sofort in's Auge:



Die Unterseiten wären nahezu gleich, wenn die 610 nicht dicker wäre und dadurch mehr Platz für das Typenschild ist. Dankenswerterweise verwenden beide aber wenigstens den gleichen Akku EN-EL15. Ein weiterer Vorteil gegenüber der D3300 mit weit kleinerem Akku. Von unten sieht man auch schön, warum mir der Griff der 610 nochmal besser paßt:


Beide mit den jeweils zugedachten stabilisierten Standardzooms. 
Links die 7100 mit dem wunderbaren Sigma AF 17-70mm f/2,8-4 DC OS HSM und rechts die 610 mit dem gleichfalls sehr guten Nikon AF-S 24-85mm f/3,5-4,5 G ED VR:



Die D7100 war schon letztes Jahr in Barcelona eine wirklich gute Begleiterin und wird mir zukünftig auch wieder sehr sehr gute Leistungen bringen. Mal abgesehen vom Prismendach, das mir so groß an der D610 einfach besser gefällt (war mir zwischen D300 und 700 auch so), ist die D7100 eine wunderschöne Kamera. Mir gefällt sie aus jeder Perspektive und sie ist sehr ergonomisch gestaltet. Den nochmals besseren Griff hat zwar die 610, aber auch die 7100 ist ein wunderbares und klasse designtes Werkzeug mit sehr hohem praktischem Wert:



Ciao

Donnerstag, 2. April 2015

Doch nochmal eine Nikon F100

Nochmal ist gut, ich hatte im Laufe der Zeit schon mindestens drei F100. Eine war vor Jahren leider defekt, eine andere arg abgenudelt. Die dritte war perfekt und mit OVP samt komplettem Inhalt. Aber durch andere frustrierende analoge Erlebnisse genervt, hatte ich sie dann doch leider mit anderen Kameras mitverkauft. Vorschnell, wie ich jetzt merkte. 
Angeregt durch die sehr gut verarbeiteten F-801 und F90x und im Falle der F90x AFmäßig absolut noch schnellen Kameras, bekam ich tatsächlich nochmal Lust auf eine F100. 

Die F100 ist meinr Meinung nach kein eigentlicher Meilenstein bei Nikon überhaupt, das war vor ihr schon die F5. Sie ist es aber in jedem Fall bei den analogen, semiprofessionellen Nikon AF Kameras, denn als letzte war sie zugleich auch die Beste in vielerlei Hinsicht (obwohl mancher die F6 in dieser Rolle sieht). Manchmal wird sie als wegweisend für Design und Bedienung von Nikon SLR/DSLR bis heute angegeben, so auch in diesem Video:

Nikon Historie - F100

Das war sie aber in Wirklichkeit nur bei der Bedienung, denn eingeführt hatte das Design bereits die D5 und die Aussagen stimmen bloß für die Bedienungsweise (die Tasten oben links). Die F100 wurde als teils vereinfachtes, erheblich erleichtertes Semi Pro Modell gegenüber der F5 eingeführt. Dinge wie die Einbeziehung der Motivfarben bei der 3D Matrixmessung, Spiegelvorauslösung oder mechanischer Okkularverschluß fehlten im Vergleich zur F5, sowie ein auswechselbarer Sucher. Und sie hatte keinen eingebauten Batteriegriff, sondern den optional erhältlichen Batteriegriff MB-15.

Schnell stellte sich aber auch heraus, daß diese Dinge nicht jeder brauchte und deren Fehlen die Kamera letztlich auch deutlich leichter machte als das große Vorbild. So mutierte die F100 zum heimlichen Liebling vieler Berufsfotografen, die sie als Backup oder leichtes Zweitgerät zur F5 dazukauften, oder gleich als Hauptgerät verwendeten. Etwa im Studio, wo kaum ein Mensch einen sperrigen und schweren, eingebauten Batteriegriff braucht.

Mehr dazu läßt sich in Deutsch hier lesen:

Peter Lausch Nikon-Story

Nikon System online

Komischerweise hatte die letzte analoge Kamera von Nikon überhaupt, die teure und professionelle F6, danach weder Wechselsucher noch eingebauten Batteriegriff. Dinge die deren Vorgänger F4 und F5 teils hatten und eher auszeichneten. Vielleicht war die F100 wegen dem häufigen Kauf durch Profis dann hier wegweisend?

Im Vergleich zur F90x gab es große Fortschritte und diese selbst wirkte durch ihr etwas kantiges und technisches Design gegenüber der F100 gleich etwas altbacken. Manches fehlte an der F100 (z. B. Okkularverschluß), aber manches war auch bedeutend besser (AF System) und insgesamt war die F100 einfach die weit modernere und besser bedienbarere Kamera als die nicht nur optisch deutlich in die Jahre gekommene F90x. Und sie besteht ja zu großen Teilen aus einer Magnesiumlegierung, wo die F90x äußerlich eher in Kunststoff gekleidet ist.

Neben Design und Materialien sind es für mich aber ein paar entscheidende Dinge, die sie als wirklich besseres Modell auszeichnen. Einmal die Ergonomie. Die Kamera ist unglaublich handlich, sie paßt mir perfekt. Vor allem mit dem angesetzten Batteriegriff. Damit wird sie nichtmal so viel schwerer, aber nochmals deutlich handlicher. Dann das Bedienkonzept, das man, eingeführt durch die F5, so ähnlich auch von der D200, D300 und D700 kennt und heute aktuell immer noch etwa an der D810 und D4 erlebt. Das Schulter-Display ist riesig und das mit Abstand am besten ablesbare aller meiner bisherigen Nikon (das Display der F90x ist aber nochmals besser beleuchtet). Das zweite Einstellrad vorne ist weiterer Vorteil gegenüber den F90x/F-801s, dazu der wirklich schnellere und genauere AF mit 5 AF Feldern und davon mittigem Kreuzsensor. 
Vor allem anderem kann sie aber moderne stabilisierte Objektive umfassend verwenden, wo die F90x lediglich den AF-S ansteuern kann. Macht insgesamt sehr viel aus und die F100 zur besseren Kamera und für mich zur insgesamt besten analogen, halbprofessionellen, Amateur AF Kamera von Nikon.

Die technischen Details kann man unter obigen Links ersehen oder sich zurechtgoogeln, auch in Wikipedia oder bei Nikon selbst. Daher hier bloß noch ein paar Fotos der wunderschönen Kamera.

Auf den ersten Blick könnte man fast eine D200/300 oder 700 samt Batteriegriff vor sich haben, wenn deren Ausklappblitz nicht fehlen würde. AF-S Objektive wie das angesetzte AF-S Nikkor 50mm f/1,8 DF kann schon meine F90x verwenden, aber die F100 steuert auch Nikons VR und die Stabilisatoren anderer Hersteller an. Und das macht sie mir deutlich sympathischer:




Auch von oben sehr viele Ähnlichkeiten zu digitalen Kameras mit dem gleichen Bedienkonzept, auch heute noch:



Auf der Rückwand, wie bei der späteren F80 und früheren F5, die Bedienungselemente für die AF Felder, die man hier z. B. anwählen kann. Die F100 ist digitalen so ähnlich, daß ich nach der Auslösung manchmal auf die Rückwand schaue. Einfach weil ich mittlerweile gewohnt bin, daß dort eine Bildervorschau erscheint:


Der Sucher ist riesig, auch wenn er keine 100% des Bildfeldes anzeigt. Er ist etwas heller als an meiner D610. Da macht auch ein Weitwinkelobjektiv wie das wunderschöne Sigma AF 20mm f/1,8 EX DG so richtig Freude:


Wer Blut geleckt hat, kann ab etwa 100,- Euro auf Ebay oder in den einschlägigen Foren glücklich werden. Auch wenn es die Verkäufer schmerzt, ist alles über 200,- Euro eher unrealistisch und läßt damit auch nicht unbedingt auf ein besonders gutes Exemplar schließen. 
Ein altes AF 28mm 2,8 und 50mm 1,8 für jeweils 50 - 100,- Euro dazu und fertig. 
Als Blitze empfehlen sich die analogen SB-24 - SB-28, oder auch die teildigitalen SB-28DX - SB-80DX. Digitale Nikon SB-600, 800 können ebenfalls noch analoges TTL, nicht aber der SB-700/900/910. Mehrere digitale Metz wie der 48 oder 58 können gleichfalls sämtliche analogen und digitalen Nikon Blitzprotokolle und sind teils sehr günstig zu bekommen. Das lohnt sich, denn die F100 ist in der Lage auch automatisch mit Blitz perfekt zu belichten und hat damit schon manchen beeindruckt. Das ist wichtig, weil man den Erfolg der Blitzbelichtung ja erst nach Entwicklung und Fotodruck sieht. Und wie geschrieben, kann man die letztgenannten Blitzgeräte ja auch an seinen digitalen Nikon verwenden und fährt so letztendlich ausschließlich beim Aufnahmemedium zweigleisig, weil man halt zusätzlich Filme braucht.

Probleme sind eher keine größeren zu erwarten. Bei manchen Exemplaren ist die Belederung der Rückwand leicht klebrig, da hilft die Behandlung mit Kunststoffpflege für Armaturenbretter oder leichtes einreiben mit etwas Silikonöl schon ziemlich. Schwachpunkt ist die Verriegelung der Rückwand, die leider teils aus Kunststoff ist. Es empfiehlt sich, frühzeitig eine zweite der abnehmbaren Rückwände oder eine Datenrückwand zu besorgen, um Ersatz zu haben.

Ciao