I am Henning

Mittwoch, 30. April 2014

Superweitwinkel

Eigentlich wollte ich für ein Superweitwinkel für die D7100 sparen, was sich mit dem Wechsel zur D610 dann aber erledigte. Eine "Altlast" der 7100 verhalf mir dann allerdings zu einem Superweitwinkelzoom für die 610. Das sehr schöne Immerdrauf Sigma AF 17-70mm DC OS HSM wollte ich eigentlich bunkern, falls sich doch nochmal eine DX - Kamera zu mir verirrt (wovon ich ausgehe). Aber im DSLR - Forum bekam ich die Möglichkeit es 1:1 gegen ein Sigma AF 15-30mm f/3,5-4,5 EX DG zu tauschen. Eine Linse die ich schon an der D700 hatte und mit den Ergebnissen sehr zufrieden war:
Ob es jetzt die letzte Schärfe hat, oder etwa leichte Randunschärfen oder dergleichen bestehen, habe ich nie ausprobiert. Mir ging es bei Weitwinkelfotos immer um den Gesamteindruck und der war mit dem Sigma AF 15-30mm EX DG immer äußerst positiv. 
Was man dem Glas allerdings optisch an negativem nachsagen kann, ist eine sehr starke Anfälligkeit für überwiegend blaue oder grüne Flare, so daß Aunahmen gegen das Sonnenlicht oder anderen punktuellen Lichtquellen praktisch unmöglich sind. Es sei denn man möchte diese Flares als Stilmittel nutzen

Das Objektiv ist aus der EX Serie, was bei Sigma die Bezeichnung für professionelle Objektive bedeutet. Das betrifft sowohl die Abbildungsleistungen, als auch die Verarbeitungsqualität.
Es ist eine ganz schöne Wuchtbrumme mit 130mm Länge und 87mm Breite, sowie 615gr Gewicht. 

Datenblatt 

Selbst an der relativ großen D610 wirkt es daher noch recht massig:



Es hat einige Besonderheiten. 
Das Frontglas ist stark nach außen gewölbt, gleichzeitig ist die Gegenlichtblende fest eingebaut:

Um Filter verwenden zu können, muß daher ein äußerer Rahmen aufgesteckt werden. Da der Rahmen zu starken Vignettierungen führt, ist das Ganze aber nur zwischen 28 - 35mm Brennweite verwendbar:

Auf diesen Rahmen erst, ist dann auch ein Deckel aufklemmbar:

Eine andere Besonderheit hat es mit meinem Sigma AF 105mm f/2,8 Macro gemeinsam. Man kann bei beiden den Fokusring vor oder zurückschieben und so abkoppeln. So kann man bei AF das Objektiv mit dem dann nicht mitdrehenden Fokussierring wunderbar in der Hand abstützen und hat bei MF aber einen sehr breiten und exakt zu führenden Fokussierring. Die Gummierung ist übrigens ein weiteres Highlight an dem Glas, denn so eine griffige und üppige Gummierung muß man woanders erstmal bekommen:

Das Sigma ist ein "D" Objektiv. Es meldet also zumindest in der Nikon-Version Entfernungseinstellungen an die Kamera um die Belichtung und vor allem die Blitzbelichtung exakter steuern zu können. Es hat einen verriegelbaren Blendenring, der allerdings ziemlich schmal und tief und damit unkomfortabel zwischen Kamerabody und Objektivbody liegt. Und auch hier sieht man die üppige Gummierung, diesmal am Zoomring:

Ein Größenvergleich zwischen Nikon AF-S Nikkor 24-85mm f/3,5-4,5 G ED (links) und Tamron SP AF 70-300mm f/4-5,6 VC USD (rechts) zeigt, daß es von der Größe her zwischen diesen liegt. Aber vom Gewicht her tendiert es eher zum Tamron:

Solch schwereren und längeren Objektive wie das Sigma und das Tamron, sind dann übrigens weitere Gründe für einen Batteriegriff. Das Ganze wird vorderlastig und geht dann irgendwann auf die Handgelenke. Mit Batteriegriff hat man einen anderen Hebel und kann das deutlich komfortabler händeln, wenn auch mit mehr Gesamtgewicht. Aber der Batteriegriff MB-D14 ist dann eine andere Geschichte.

Ciao

Donnerstag, 24. April 2014

D610

Hallo

Gestern kam die D610. Man mag mich für voreilig halten, oder sogar für verschwenderisch, aber ich möchte halt das für mich und meine Bedürfnisse am besten geeignete haben. Und nachdem ich die D610 samt 24-85mm VR ausprobierte, weiß ich, daß das wohl nicht die D7100 ist.

Die zwei ähneln sich auf Fotos wie Geschwister, sind wie diese dann aber doch auch sehr verschieden. 
Es gibt fast nichts was wirklich gleich wäre, alles ist nur ähnlich. Formen, Maße, Abstände, Strukturen unterscheiden sich fast überall minimalst. Wichtig aber, die D610 paßt mir nochmals deutlich besser in die Hand. Jemand befreundetem schrieb ich heute:

"Der Unterschied ist größer als erwartet. Wenn man beide Kameras sieht, meint man es nicht, aber die D610 liegt merklich größer in der Hand und vor allem ist der Handgriff innen bei den Fingerspitzen etwas besser ausgeformt. Für meine Hände jedenfalls macht sich das sehr bemerkbar. Ich hab die D7100 erst ein paar Wochen und es ist eine grandiose DX Kamera, aber ich weiß eigentlich jetzt schon, daß sie mich wohl verlassen wird."

Gesagt - getan, hat mich der heutige Tag bewogen, mich zugunsten der D610 auf das Vollformat zu konzentrieren. Kurz dachte ich an wieder mal zweigleisiges Fahren, vor allem auch weil ich mit dem wunderbaren Sigma 17-70mm f/2,8-4  DC OS HSM ein so super passendes Immerdrauf hatte. Aber der Versuch, kurz mal alles im Fotorucksack zu verteilen, lehrte mich eines Besseren. Ich bin kein Profi und Bildanzahlmäßig nicht mal wirklich ein ambitionierter Amateur zu nennen, also wäre die wunderbare D7100 allermeistens daheim geblieben, wofür sie nun wirklich zu schade ist. Sie hat mir in Barcelona kurz aber saugut gedient und schöne Fotos beschert. Aber ich muß auch sagen, daß diejenigen, die in schummriger Beleuchtung entstanden, mit der D610 gewiß besser geworden oder zumindest leichter erzeugt worden wären. Bei allem hohem Vermögen der D7100, Vollformat bleibt nunmal Vollformat, mit seinen physikalischen Vorzügen bei High ISO und letztlich und ausschlaggebend beim Rauschen.
Um so weniger verstehe ich nun, warum ich vor einigen Monaten nicht mit der D600 zurechtkam, warum ich mit der einfach nicht richtig warm wurde. Vielleicht lag es auch an den damaligen Gläsern, denn das gebraucht erworbene AF-S Nikkor 24-85mm VR hat mich innerhalb kürzester Zeit überzeugt und erinnert in der Bildwirkung an mein an der D700 verwendetes AF Nikkor 24-85mm f/2,8-4 IF D. Und es ist mit der D610 zusammen eine wunderbar leichte, aber wertige Kombination.

War anders geplant, aber leider hatte ich heute keine weitere Kamera zur Verfügung als meine Coolpix P7700 samt Blitzgerät, aber für einen Eindruck der Unterschiede und Gemeinsamkeiten reicht es vielleicht.

Man sollte ohne weiteres erkennen, daß nicht nur die Gesamtgröße differiert und natürlich das Prismengehäuse der 610 weit größer ist, sondern, daß die gesamte Form unterschiedlich ist und sich Rundungen und Kanten jeweils anders geben. Zudem ist z. B. der Griff der 610 vorne deutlich schmaler und mir daher griffiger. Und man erkennt den anders gestalteten kleinen IR Sensor der jeweiligen Kamera, jeweils rechts oben über der Modellbezeichnung:

D610 - D7100
Auch von oben unterscheiden sie sich nicht nur durch Größenunterschiede, sondern bei der D7100 ist das Stereomikrofon direkt hinter dem Klappblitz zu sehen. Die Bedienelemente sind gleich angeordnet, unterscheiden sich aber teils in der Größe:
D610 - D7100

Das Moduswahlrad der D7100 wirkt durch glänzende Riffelung etwas wertiger als die eher matte Oberfläche des Rades an der D610. Die Play und Löschtasten der 7100 stehen weniger hervor und die Abdeckklappen der Anschlüsse sind gleichfalls verschieden. Je mehr man schaut, desto mehr feinste Unterschiede sieht man auch:
D610 - D7100
Von hinten wirkt die kleinere D7100 sogar etwas bulliger, weil ihr Display etwas größer erscheint. Die Tasten links vom Display sind anders angeordnet/belegt und der Nikon Schriftzug ist bei der kleineren Kamera deutlich größer. Die Gummierung hinten ist gleichfalls verschieden. Da die D610 die Schultern etwas zum höheren Prismengehäuse hochzieht, steht ihr oberes Display in einem steileren Winkel:
D610 - D7100
Man sieht also, daß beide wirklich ähnlich, aber auch doch auch sehr verschieden sind. Ich stelle mich nun auf die größere der beiden Kameras ein und hoffe dann endlich einmal eine längere Zeit zufrieden zu sein.

Ciao

Nachtrag vom 10.11.2014:

Nach Monaten nun ein kleines Fazit.
Die D610 hat sich bisher bewährt und als überaus kompetentes Werkzeug herausgestellt. Jedenfalls für mich und meine Bedürfnisse. Die Bedienung ist top, die Verarbeitung ebenfalls. Schwärmerische Gedanken zur Profiverarbeitung der D700 kamen nur kurz auf, als ich zwischenzeitlich zusätzlich eine D300 hatte. Deren Größe und Gewicht schreckten aber auch ab. An das andere Bedienkonzept der 600/610, das ja fast identisch schon mit der 7000 eingeführt wurde, gewöhnt man sich schnell. Wenn man sich darauf einlässt. Wer ewig den Nikon D300/700 nachtrauert, der wird so seine Probleme haben. Manchmal wundert mich die verstockte Ignoranz einiger Nikonianer, die nicht mal in einer D800/810 einen würdigen Nachfolger der 700 sehen, geschweige denn in der 600'er Reihe und auch nicht in der nagelneuen D750.
Letztere reizt mich übrigens nicht, denn vom Klappdisplay bin ich nach der 5100 ganz weg. Der AF reicht mir an der D610 und die Bildqualität sowieso. Bei einer D750s mit 36MP wäre das vielleicht etwas anderes, aber die wäre ja gewiß nochmals teurer.
Also ich bin im Moment wirklich sehr zufrieden, was die D610 und auch die D3300 betrifft und habe keinerlei Gedanken oder Gelüste an andere Modelle.

Ciao 

Nachtrag vom 04.04.2015:

Die D3300 macht als Zweitkamera einen Bombenjob, aber es nervt doch etwas die verschiedene Bedienung und das fehlende vordere Drehrad. Daher habe ich mich entschlossen die D3300 zugunsten einer gebrauchten D7100 zu verkaufen. Natürlich hatte ich auch kurz an eine 7200 gedacht, aber für den heftigen Aufpreis bietet sie letztlich zu wenig Mehrwert gegenüber der 7100. Und der Neupreis ist viel zu hoch für eine reine Zweitkamera. Die 7100 hatte ich ja bereits und weiß was ich an ihr haben werde. Ich freue mich drauf.

Ciao 

Nachtrag vom 23.06.2015:

Mit einem weinenden Auge, trenne ich mich doch von der D610. Zwei Formate zu nutzen ist nicht wirklich optimal, außer man nutzt das kleinere Format zusätzlich als Telekonverter. Ich bin aber nicht der Teletyp. 
Warum muß die 610 gehen und nicht die 7100? Naja, die 7100 ist jünger und hat weniger Auslösungen. Die Performance und Bildqualität reichen mir zudem bei weitem aus. Beim High ISO hat sie keine Chance gegen die 610, aber die Situationen sind halt zu selten in denen der Vorteil auftritt. Meistens fotografiert man halt doch bei schönerem Wetter und besserem Licht. Und bis ISO 3200 ist sie ja sehr gut verwendbar. Die wirklich guten Gläser sind sehr teuer (Holy Trinity) und an der 7100 fast alle suboptimal (bis auf das 70-200mm 2,8 VR).

Trotzdem, werde ich sie wohl sehr vermissen, ich habe sie wirklich sehr gemocht. 

Ciao

Nachtrag vom  25.06.2015:

Liebe Leute

Geiz ist geil, ich weiß. Aber das führt zu weit.
Ich habe die Kamera und die Objektive wieder aus dem Verkauf genommen. Von 15 Anfragern war nicht ein einziger gewillt, den niedrigen Durchnittspreis für meine gerade ein Jahr alte 610 zu zahlen. Von den beiden Objektiven ganz zu schweigen. Daher behalte ich lieber alles. Leider hatte ich gleich am ersten Tag den MB-D14 verkauft, den werde ich demnächst ersetzen und an der tollen 610 verwenden.

Ciao

Sonntag, 20. April 2014

Vollformat

Noch kurz eine Anmerkung, bevor ich zum eigentlichen Punkt komme:
Die Bezeichnung "Vollformat" in der digitalen Fotografie finde ich einfach nur bescheuert. In der Fotografie gab und gibt es bereits ein Vollformat (sogar mehrere, Plattenkamera etc.) und das ist weit weit größer als das als "Vollformat" bezeichnete digitale Kleinbildformat. Das hier sogenannte Vollformat hat exakt die Maße des alten analogen Kleinbildformates, also warum zum Teufel nennt man es dann nicht auch so? Meinetwegen digitales Kleinbild oder ähnlich. Mittelformat blieb komischerweise Mittelformat, egal ob digital oder analog. Sicher, die Bezeichnung Vollformat bezieht sich darauf, daß man wegen immens hoher Sensorkosten erste DSLR zunächst mit den heute bekannten APS-C und DX Formaten herausbrachte. Als dann die ersten Kameras mit Kleinbildsensor herauskamen, nannte man (Wer eigentlich?) sie Vollformatsensoren, weil sie halt das "volle Kleinbildformat" abbildeten. Nur, früher gab es analog mit Kleinbild, Mittelformat und Vollformat doch klar abgegrenzte und treffend bezeichnete Bereiche, samt einiger Exoten. Wie kann es aber sein (und warum stört es niemanden), daß es digital ein Vollformat gibt, welches deutlich kleiner als digitales Mittelformat ist?

Ich habe mich entschlossen, doch wieder in das Vollformat einzusteigen. Nicht wie eigentlich beabsichtigt mit einer D700, sondern mit der D610. Grund ist, die D7100 macht so viel Freude, daß ich auf das Mehr an Bildqualität bei weitestgehend gleicher Bedienung und Haptik des Aufnahmegerätes nicht mehr verzichten möchte. 
Die D7100 ist sehr rauscharm, ja. Rauscht aber immer noch mehr als jede aktuelle Vollformat Nikon. Dafür ist sie deutlich schneller als die D610, hat 1/8000sek und ein gehobeneres AF-Modul. Zusammen ergänzen sie sich auf ideale Weise und man muß bei der Bedienung nicht umdenken. Die Bildwirkung der großen Sensoren hat zudem etwas plastisches, mal ganz ab von der weit besseren Freistellungsmöglichkeit. Es ist einfach ein sichtbarer Untderschied da. Nicht immer und nicht bei allen Bedingungen, aber eben doch sehr oft.
Daß ich mit der D600 nicht so zurechtkam, lag wohl daran, daß ich ihr kaum eine Chance ließ und sie zu schnell wieder abstieß. Zu anders war Vollformat Light gegenüber der suaschweren D700 davor, obwohl ich gerade aus Gewichtsgründen gewechselt hatte. Ich weiß es nicht und manchmal kann man ja auch gar nicht rational erklären warum man etwas will oder nicht. Mein Entschluß steht jedenfalls fest. D610 ist bestellt, D5100 schon verkauft und in ein AF-S Nikkor 24-85mm VR umgesetzt. Daneben hab ich ja noch die alten AF Nikkore 1,8/50 und 2,8/28mm sowie das Tamron 70-300mm USD VC und demnächst das Sigma AF 105mm Macro. Bis auf Ultraweitwinkel also alles da, von den Blitzgeräten ganz zu schweigen, die ja sowohl an DX als auch an FX exakt ausleuchtenen (was bei Yongnuo z. B. nicht der Fall ist). Das Ganze schiebt natürlich den geplanten Kauf eines Ultraweitwinkelzooms für die D7100 nach hinten.

Ich bin gespannt auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der sehr sehr ähnlichen Kameras. Interessant hierbei ist, daß die D7100 die momentane Spitze bei Nikons DX darstellt, während die D610 ja Vollformat im gehobenen Amateurbereich bedeutet und der günstigste Vollformater ist.
Ich melde mich wenn die Kamera da ist.

Ciao

Donnerstag, 17. April 2014

Wifi? Mal sehen.....

Sowas hier interessiert mich eigentlich schon, eine SD Karte mit eingebautem Wifi Modul.

Bei Transcend kann man sich dann die aktuelle und kostenlose Android App runterladen oder gleich vom Google Store aus installieren. Für's iPhone gibt es das natürlich auch.

Finde ich eine pfiffige Idee, vor allem wenn man sich die teuren Alternativen von Nikon etc. anschaut. Und warum sich ein voluminöses Wfi Adaptermodul anklemmen, wenn es auch so schon geht?

Natürlich ist das Ganze nicht so umfangreich bedienbar, was im Video ja auch schön erläutert wird. Aber, was soll man zum verlangten Kartenpreis und kostenfreier Software denn auch schon großartig verlangen. Ich finde das jedenfalls als einstig oder zum Ausprobieren schon recht gelungen.

Gleichzeitig frage ich mich allerdings etwas. Wenn das Wifimodul so klein sein kann, daß es in eine Karte integriert wird, warum dann so ein großes Modul von Nikon und warum paßt das nicht mehr in die Kamera? Wahrscheinlich ist das Nikonding potenter, mit höherer Sendeleistung oder umfangreicheren Möglichkeiten? Canon z. B . packt es zwar in die 6d, hat dann aber offensichtlich keinen Platz mehr für ein internes Blitzgerät.

Wie auch immer, halte ich mir das für die Zukunft mal fest. Der Preis liegt in der Bucht bei knapp über 36,- Euro für die Karte, das ist keine größere Investition. Nur frage ich mich derzeit noch, ob das für mein Galaxy Note III einen Sinn ergibt. Ist schon etwas größer als das Kameradisplay, aber rechtfertigt das die Ausgabe? Ich würde mir entsprechende freie Software viel eher für meinen Windows Laptop oder das Netbook wünschen, denn ein Pad kommt für mich nicht mehr in Frage.

Ciao

Dienstag, 15. April 2014

Noch'n Sigma.....

Jupp, schon klar. Eigentlich spare ich für das Tamron SP AF 10-24mm DiII, aber es gab mal wieder eine Gelegenheit. 
Im DSLR Forum bot jemand ein Glas an, das ich genau so schon mal an der seligen Sony a700 hatte. 

Das Sigma AF 105mm f/2,8 EX DG Macro. Bei Amazon ist aber die ältere Version abgebildet, meines wird anders aussehen.

Es ist superscharf schon offenblendig, liefert wunderbare Farben und Kontraste, hat ein traumhaftes Bokeh, ist sehr gut verarbeitet und trotzdem leicht und es ist auch vollformattauglich, was ja kein Nachteil ist.
Wie auch das kleine Nikkor 40mm Micro, ist es nicht bloß als sehr sehr gutes Makroobjektiv zu gebrauchen, sondern auch ein ganz wunderbares Tele für Portrait und ähnliches. Wobei es für Portrait fast schon wieder zu scharf und am Crop recht lang ist.
Jedenfalls wurde das wunderbare Teil für ganze Euro 235,- inkl. Versand angeboten und da überlegt man nicht lange, denn das ist ein Tarif den man beim evtl. Wiederverkauf dann doch in jedem Falle überbieten wird.
Das Sigma hat die typisch dunkelgraue und raue Oberfläche und den Goldring der teureren EX Gläser, die von der Qualität her die bessere Linie sind und von daher etwa den Tamron SP (Super Performance) ähneln. An der a700 habe ich es als quasi spielfreies und leichtlaufendes Glas in Erinnerung, mit den genannten optischen Qualitäten. 
Natürlich ist es aber auch ein typisches Makroobjektiv, mit den dann für andere Bereiche eher hinderlichen Eigenschaften. Der Tubus fährt vorne ellenlang und unschön heraus und der AF ist langsam, weil er einen sehr sehr weiten Bereich in der Nahdistanz abfahren muß. Man hat zwar einen Limitschalter, mit dem man diesen Bereich gefühlt halbieren kann, aber es dauert trotzdem länger als bei anderen Objektiven, denn das Ganze ist wahrscheinlich auch anders übersetzt um auch manuell allerfeinst fokussieren zu können. Was bei Makroaufnahmen von Vorteil ist, wird bei anderen Einsatzzwecken also auch mal fast zur Plage. 
Weiter ist man mit einem 105mm Glas natürlich auch Brennweitenmäßig stark eingeschränkt und es ist gewiß kein Immerdrauf. Zumal man an Cropkameras wie meiner D7100 ja noch mit 1,5 malnehmen muß und so auf einen Bildbereich eines 158mm kommt!! Trotzdem lohnt ein solches Objektiv zu so einem Preis alleine für die paar Aufnahmen die man damit machen wird, das weiß ich aus meiner Erfahrung mit der Sony a700, die den gleichen Sensor wie die Nikon D5000/90/300 hatte..
Das Objektiv bekomme ich am Monatsende und berichte dann hier.

Ciao

Sonntag, 13. April 2014

Displayschutz

Nikon verzichtet bei der D7100 auf die sonst übliche Displayabdeckung aus Kunststoff. Zwar habe ich persönlich diese an anderen Kameras fast nie verwendet, weil sie nie richtig auf dem Display auflag und ich bei einer D80 einmal ein Fremdobjekt dazwischen hatte, welches eine deftigen Kratzer hinterließ. Aber manchem sind die Plastikdinger liebe Gewohnheit geworden und diejenigen stehen nun ohne Abdeckung da.
Folien mag ich nicht, wegen Blasen, Segelohren, aufwändiger Anbringung usw. Ich halte das bis heute für Bastelkram oder sehe es als Notlösung an.
Sehr gute Erfahrungen hatte ich dagegen bei etlichen Kameras bisher mit den aufklebbaren Echtgläsern von GGS. Ein chinesischer Hersteller oder eine chinesische Marke, die mich mit diesem Produkt komplett überzeugt hat. Man bekommt ein absolut passendes und dünnes Glas, mit einem schwarzen Kleberand. Man muß bloß sehen, daß man das Ganze einigermaßen akkurat aufklebt und nicht verkantet, was folgenlos aber unschön wäre. Natürlich sollte man vorher das Display säubern, da man sonst durch das Glas auf ein schmutziges Display voller Abdrücke schaut.
Leider hat GGS sein Produkt "weiterentwickelt". Es gibt im Moment wohl eine Version mit integriertem Sucherokular, die mir aus ästhetischen Gründen nicht auf die Kamera kommt. Und es gibt ein "Larmor" genanntes Produkt, das ich mir leider gekauft hatte. Es ist angeblich mit Silikon beschichtet und klebt vollflächig durch Adhäsion. Das hat aber einmal den gleichen Nachteil wie bei den Folien, daß man beim Anbringen peinlichst darauf achten muß keinen Staub oder Fusseln darunter zu bekommen. Den zweiten Nachteil bekam ich im Urlaub zu Gesicht. Es bildete sich nach Tagen etwas unter dem "Glas", was bei Folie evtl. eine Blase geworden wäre. Ganz ohne äußeren Einfluß. Ein definierter Bereich zum Rand hin der, aus welchen Gründen auch immer, anscheinend nicht mehr vernünftig aufklebte. Das Ablösen ging dann ganz gut, aber Neuanbringung schlug komplett fehl, denn es bildeten sich jetzt auch an anderen Stellen solche Bereiche und natürlich bekam ich besagten Staub und Fusseln darunter. Notgedrungen ließ ich aber diesen "GGS - Larmor" bis Urlaubsende drauf. Zuhause schnippelte ich mir dann zunächst eine Folie zurecht, die eigentlich für mein Galaxy Note III gedacht war und schaute mich im Netz nach Ersatz um. 
Es gab schon länger Kopien der GGS Gläser und einmal hatte ich sehr schlechte Qualität erwischt. An der D80 meiner Stieftochter zerplazte das Glas beim Ablösen zum korrigierten Neuanbringen und eine scharfe Kante zerkratzte dabei das Display der Kamera. Ich fand jetzt aber doch ein Glas der Firma FOTGA, zu ganzen 7,99 Euro, das einen bisher sehr guten Eindruck macht. Zur Vorsicht habe ich es bei der Montage noch einmal abgelöst um zu sehen wie es sich dabei verhält, aber alles ging gut und ich konnte es wieder anbringen. Es ist die normale Bauweise wie GGS, die sich ja doch bewährt hatte, also mit schwarzem Rand und Klebestreifen darunter: 


Oben, auf dem Headdisplay, klebt noch das Glas von GGS Larmor, das bisher keine Schwächen zeigt: 

Da bei Kameras mit zusätzlichem Headdisplay auch immer das entsprechende Glas mitgeliefert wird (außer Anfangs bei der D600), habe ich also noch ein kleines Ersatzglas von FOTGA.

Ciao

Freitag, 11. April 2014

Sparen auf ein Superweitwinkel.

Hallo

Was mit momentan noch fehlt und genau genommen sogar schon lange seit dem Verkauf meiner ehemaligen D700 fehlt, ist ein Super - Weitwinkelzoom. An der seligen 700 erfreute mich das Sigma AF 15-30mm EX DG mit wirklichem Weitwinkel, der entsprechenden Bildwirkung und den Möglichkeiten der Bildgestaltung. Das kleinere und leichtere Tamron 17-35mm an der späteren D600 war lange nicht das Gleiche, denn 2mm wirken sich im Weitwinkelbereich doch deutlich sichtbar aus.

Ich habe mich kundig gemacht was es alles gibt und es wird wohl das:

Tamron SP AF 10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical [IF]

Dieses Tamron scheint mir der beste Kompromiß aus Leistung und Preis zu sein und bildet im Vergleich zum Vollformat etwa wie ein 15-36mm ab, was der Bildwirkung des ehemaligen Sigmas ja sehr nahe käme und zusätzliche 6mm mehr am Ende bedeuten würde. 
Ein auch angedachtes Sigma 8-16mm ist mir letztlich untenrum schon zu extrem und vor allem am langen Ende dann zu kurz. Es entspräche ja gerade mal einem 12-24mm und wäre mir damit zu speziell, den das ist mit zu unflexibel. Beim Tamron komme ich dagegen am Ende schon in den Bereich eines Vollformat - Normalobjektives, was es deutlich flexibler macht und etwa einem Weitwinkel - Standardzoom entspricht. Der Weitwinkelbereich des Tamron reicht dicke aus, denn die ähnlichen 15mm des Sigma am Vollformat waren umwerfend und voll befriedigend. Landschaften z. B., die den Weitwinkelbereich eines 8-16mm benötigen, müßte ich erstmal finden und in Räumen ist es fast schon zu weit, wenn es keine riesigen Sääle sind. Mit dem Tamron dagegen kann ich schon z. B. im Urlaub einen ganzen Tag durch eine Stadt laufen und werde eher wenig vermissen oder zur Not noch das 17-70mm Sigma mitnehmen.

Das Tamron ist am günstigsten, aber knapp 400,- Euro müssen auch erst einmal zusammenkommen, also wird es noch etwas dauern bis ich es hier herzeigen kann. Bei Nikon schaue ich erst gar nicht, die Preise sind enorm hoch, auch gebraucht. Tokina und Sigma liegen ebenfalls leicht über dem Tamron und mehr Hersteller gibt es nicht. Das Tamron möchte ich aber lieber neu haben, da ich es umtauschen/zurückgeben möchte, falls bei Amazon beschriebene Unschärfen oder Dezentrierungen auftauchen. Ich werde es dann also schnell testen müssen um sowas ausschließen zu können. 

Was bei Superweitwinkelobjektiven auch fasziniert ist die enorme Schärfentiefe. Man blendet etwas stärker ab, etwa auf Blende 8 und alles vor einem bis Unendlich wird scharf abgebildet. Super also Für Städte, Architektur, Innenräume, aber vor allem auch Landschaften etwa, mit weitem Himmel. 
Keine Angst dabei vor dem Abblenden in Innenräumen. Superweitwinkel können mit längeren Verschlußzeiten verwendet werden, weil man sie einfach nicht so schnell verwackelt. 
Wenn die Decken nicht allzu hoch sind den ISO Wert auf etwa 400 - 600, Blende zwischen 5,6 und 8, Zeit zwischen 100 und 250 (wenn das die Kamera erlaubt) und indirekt blitzen, also gegen die Raumdecke gerichtet. Da hilft natürlich ein starker Blitz wie mein Nissin Di866 Mark II mit Leitzahl 60 und mit einem SB-400 oder gar 300 ist man doch eher auf verlorenem Posten. Es sei denn man hat eines der heutigen High ISO Wunder wie D700/600/800 oder D5100/5200/5300/7000/7100 etc. und kann noch mehr am ISO Rad drehen. Ein mittelstarkes Blitzgerät (SB-700, Metz 44/48/50) sollte in Verbindung mit ISO 600 - 800 aber schon deutlich ausreichen. Wenn die Raumdecke zu hoch ist, oder etwa dunkel getäfelt, muß man tricksen. Da helfen Bouncer oder Reflektoren, der Nissin Di866 hat wie der Metz 58 sogar einen kleinen Zweitreflektor vorne, der hilfreich sein kann. Das alles gilt so natürlich auch für andere Objektive, aber gerade Weitwinkelaufnahmen in Innenräumen haben einen ganz besonderen Reiz, wenn man Szenen oder Gruppen ganz aufnehmen und dabei auch noch komplett aber unauffällig mit einem Kompaktblitzgerät ausleuchten kann.

Ciao

Mittwoch, 2. April 2014

Macro, oder nicht?

Manches Zoom trägt die schwammige Zusatzbezeichnung "Macro" im Namen. Ab wann ein Objektiv ein Macro/Makro/Micro - Objektiv ist, wird unter anderem auch auf Wikipedia definiert. 

Makro - Objektive, Wikipedia 

Sicher kann man mit solchen Macro - Zoom - Objektiven einiges vergrößern, was einem auf der Fototour vor die Linse kommt und vergrößerungswürdig erscheint. Aber "echte" Makro - Objektive sind es nicht. Ein echtes Makro schafft in meinen Augen mindestens 1:2, besser 1.1. Einige alte Makro - Objektive schaffen 1:2 und haben Achromaten dabei (korrigierte Nahlinsen) die die Abbildungsgröße auf 1:1 steigern.

Der Unterschied zwischen echten und so bezeichneten Macro - Objektiven ist allerdings beträchtlich, wie ich unten anschaulich machen möchte. Ich habe dazu die Abreißkante meines großen Tesaabrollers fotografiert. Zum Vergleich einmal mit einem Superzoom, zwei Standardzooms mit dem Zusatz "Macro" und einem ausgewiesenen Makro - Ojektiv von Nikon. Die Fotos zeigen, daß die Standardzooms mit Macro-Bezeichnung kaum über der Leistung des Superzooms liegen, wohl aber natürlich Reserven zum Ausschneiden bieten. Und man sieht deutlich, daß eigentlich bloß das unterste Foto ein echtes Makro ist, welches mit dem ausgewiesenen Makro - Objektiv erstellt wurde.

Sigma AF 3,5-6,3 18-200mm DC OS HSM (ohne Macrofunktion, bei Brennweite 200mm und 45cm Abstand):

Nikon AF 3,5-4,5 28-85mm D (ohne Macrobezeichnung, aber mit zuschaltbarer Macrofunktion, etwa 1:3):

Sigma AF 2,8-4 17-70mm DC OS HSM Macro(1:2,7):

Nikon AF-S DX Nikkor 2,8 40mm G Micro (1:1):

Man sieht ganz klar die Leistung des Nikon Micro und man erkennt, daß die Macro - Bezeichnungen oder Zuschaltmöglichkeiten eher Behelf sind. Trotzdem muß man aber auch anerkennen, daß man unterwegs mit dem Standardzoom dann eben doch das eine oder andere näher abbilden kann.  
Erstaunlich finde ich hierbei übrigens die Leistung des schon älteren Sigma Superzooms, das dank langer Brennweite, mittlerer Nahgrenze und sehr gutem Stabilisator dann auch recht viel Nähe zuläßt. Bedenkt man die 24 Megapixel der D7100, kann man sehr klein ausschneiden und bekommt so doch noch die eine oder andere extreme Nahaufnahme.

Wie das Beschneiden bei einem echten Makro dann aussieht, zeige ich unten nochmals anhand von Aufnahmen unseres Blattlausbefalles an meinen wilden Erdbeeren. Der Ausschnitt ist aus dem Vollbild darüber, bevor dieses von 6000 auf 2200 Pixel reduziert wurde. Weder das Vollbild, noch der Ausschnitt wurden übrigens nachgeschärft und bieten trotz Verlusten beim Verkleinern und Komprimieren noch beachtliche Schärfe.
Oder hier die Nahaufnahme eines Rasierpinsels, darunter in Vergrößerung:
 Für ein, mit 40mm Brennweite, so kurzes Makro - Objektiv, halte ich die Leistung schon für sehr beachtlich. 

Ciao

Dienstag, 1. April 2014

Telezoom

Eigentlich wirklich super zufrieden mit dem Sigma 17-70mm, hat mir in Barcelona aber doch manchmal etwas Tele gefehlt. Ich habe darüber berichtet. Mehr Tele ist zumindest gebraucht anscheinend günstiger als ebenfalls etwas vermißtes Weitwinkel zu bekommen. Jedenfalls habe ich aus dem DSLR Forum ein gebrauchtes und neuwertiges Tamron SP AF 70-300mm 4-5,6 Di USD VC gekauft. Das günstigste lag bei 196,- und hatte keine Garantie und OVP mehr, weshalb ich mit 220,- Euro lieber mehr ausgab, für ein Exemplar mit noch viel "Tamron 5 Jahres Garantie" und kompletter Verpackung etc.!
So ein Teil hatte ich zwar schonmal und wegen Nichtbenutzung wieder abgegeben, aber es ist wohl wirklich die einzige günstige Möglichkeit mit Stabilisator diesen Brennweitenbereich abzudecken. Bis zum Wochenende sollte es wohl da sein.

Sehr sehr gut habe ich die erreichbare Bildqualität schon Offenblendig und über den gesamten Brennweitenbereich in Erinnerung. Vor allem lag diese in fast jeder Beziehung minimal bis deutlich über den Leistungen des Nikon AF-S Nikkor 70-300mm 4,5-5,6 G ED VR, welches aber deutlich teurer ist. Und immerhin, das Tamron hat Offenblende 4 statt 4,5. Im direkten Vergleich hatte das Nikkor am langen Ende weniger Kontraste, deutlich weniger Grundschärfe und über den gesamten Brennweitenbereich Randunschärfen. Am Crop wohlgemerkt, der ja eigentlich die eher bessere Mitte des Glases abbildet. Das Tamron dagegen war sowohl an der D300s, als auch an der D700/600 bis zum Rand scharf und auch am langen Ende brillant mit hoher Grundschärfe. Und das schon offenblendig deutlich besser als das Nikkor. Und das beim weit günstigeren Objektiv.
Vor allem aber auch der Stabi ist die Wucht, der das Bild im Sucher quasi festnagelt und so sicher arbeiten läßt.
Das Tamron und auch das genannte Nikon sind jeweils Vollformattauglich und von Sigma gibt es kein ähnliches Glas, wenn man das unstabilisierte 70-300mm APO mal außer acht läßt, welches mir übrigens überhaupt nicht gefallen hat. 

Am DX-Crop der D7100 hat man quasi ein 105-450mm und das ist ja schon mal ein Pfund. Mit der zusätzlichen Crop Möglichkeit der D7100 bekäme man in etwa ein 136-585mm bei ungefähr 14 Megapixeln Auflösung. Auch nicht schlecht für den der es braucht und vielleicht werde ich das mal probieren, wobei man im Sucher statt einer dunklen Maske leider bloß einen dünnen Rahmen angezeigt bekommt. Ähnlich so, wie wenn man an den FX Kameras ein DX - Glas anschraubt.
Übrigens ist das Glas vergleichsweise groß und schwer und kein Vergleich zu den sehr günstigen und älteren unstabilisierten Kandidaten von Tamron und Nikon. Zwar lange nicht so ein Trumm wie die üblichen 70-200mm 2,8 Kandidaten, aber immerhin hat man nochmal an die 800gr mehr mitzuschleppen. Das liegt nicht jedem.

Da ich das Teil kenne, erwarte ich keine Überraschungen und bin nicht sonderlich gespannt, melde mich aber natürlich im Blog dazu. Wie erwähnt, wird es wohl am Wochenende eintrudeln.

Ciao