I am Henning

Freitag, 28. März 2014

Original

Vorgestern Abend bestellt, kam heute schon die Post von Amazon. Wie beschrieben im sehr guten Zustand, weil Warenrückläufer.




Es geht wohl nichts über ein Original, denn der Griff paßt perfekt und sitzt deshalb auch perfekt und wackelfrei. Außerdem ist er zu großen Teilen aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und daher so stabil wie etwa der MB-D10 der D300/700. 
Natürlich steht er nicht seitlich ab, wie der vorher gezeigte, denn dieser hier ist für die D7100 gemacht und kein umgemodelter MB-D14 für die Nikon D600. 
Der Junge unten im Video merkt nicht, daß sein Griff auch so ein umgemodelter ist, der deutlich breiter als die Kamera daherkommt. Und obwohl der gezeigte Griff dort wackelt wie ein Lämmerschwanz, ist der Videoersteller hocherfreut über den Griff. Na dann mal viel Erfolg:

Youtube - Billiggriff Review

Ciao

Mittwoch, 26. März 2014

Barcelona 2014

Barcelona ist groß und unser Urlaub war knapp eine Woche lang. Vieles ist leider bloß gegen Eintritt anzuschauen. So die Häuser und bestimmte Ecken im Parc Güell, die Sagrada Familia und andere Kathedralen. Der Eintritt ist teils sehr teuer, wenn man bedenkt, daß man den Kölner Dom z. B. ganz umsonst betreten darf. Ist man zu zweit, wird es daher doch recht kostspielig. Da wir bloß ÜF gebucht hatten, kam ja noch Verpflegung hinzu, sowie Transportkosten jeweils von Badalona nach Barcelona. Das haut selbst rein, wenn man günstig isst und Metro fährt. Wir haben uns deshalb einiges verkniffen und sind z. B. nicht mit der Seilbahn über den Hafen von Barcelona geschwebt und auch im Parc Güell haben wir bloß den kostenfreien Bereich gesehen. Die Kathedrale Sagrada Famila allerdings hat uns schon umgehauen als wir aus der Metro emporkamen, die auszulassen ging gar nicht. Zur Metro kann ich noch sagen, daß sie das absolut beste Fortbewegungsmittel in der Stadt ist. Man erreicht fast alles mit ihr und die Fahrpreise sind moderat. Das System ist sehr leicht erlernbar, man kennt sich schnell aus.

Barcelona bietet sehr viele Plätze, Gassen, Baudenkmäler, Museen usw., man braucht mehr Zeit als so ein paar Tage. Oder man besinnt sich auf das wenige, was in kurzer Zeit und ohne Hektik erreichbar ist. Ich war zum ersten mal dort und habe meist einfach bloß versucht etwas im Bilde festzuhalten. Für mehr war zu wenig Zeit, denn für vieles hätte es der richtigen Zeit und damit des rechten Lichtes bedurft. Ich konnte so aber die D7100 ganz gut kennenlernen und habe mich auch schnell an das sehr gute Sigma 17-70mm gewöhnt. Es gab wenige Momente wo ich mehr Weitwinkel (Strand Barceloneta) oder Tele (Kathedrale Sagrada Familia) gewünscht hätte. Die Verzeichnung bei 17mm ist sichtbar, aber nicht ungewöhnlich. Das Glas ist offenblendentauglich, es vignettiert etwas stärker als etwa das Sigma 18-125mm meiner Frau. Der AF ist leise und schnell, dazu sehr präzise. Das Stabi gewohnt effektiv. Die Schärfe ist sehr gut, die Ränder ausreichend scharf. Alles andere ist Pixelpeeping, das liegt mir nicht.

Das Nikon AF-S DX 40mm Micro habe ich nur in wenigen Situationen genutzt. Es ist klar nochmals schärfer und nochmals höher auflösend, bietet aber ansonsten bei Städtetouren eher Nachteile. Ein Standardzoom ist in der Stadt nahezu unschlagbar, weil einfach sehr viel flexibler. Ständig zu wechseln nervt, ist umständlich und manche Situation vergangen bevor das Zoom hervorgekramt und eingewechselt wurde. Daher blieb meist das Immerdrauf an der Kamera, das ja außerdem den vorteilhaften Stabi besitzt.

Die D7100 erlebte ich als gar nicht besonders rauscharm. Eher rauscharm in dem Sinne, daß sie gleich spät und wenig rauscht wie eine D7000, bei höherer Auflösung. Die Bilder (JPEG) sind teils ähnlich griselig wie bei der D300. Geht man in den High ISO Bereich, muß man schon ziemlich glattbügeln lassen und gibt so den letzten Auflösungsvorteil preis. Bei hellem Licht hat man freilich ein Auflösungsmonster, in Relation zu meiner ehemaligen D300 und jetzigen D5100, keine Frage. Das Kontrolldisplay ist wirklich zu optimistisch, denn so gut wie die Fotos farbig und scharf dort angezeigt werden, präsentieren sie sich am Monitor dann doch nicht.

Der AF ist sauschnell und gefühlt zu 99,99% treffsicher beim ersten Versuch. Das ist stärkstes Niveau und dem AF meiner ehemaligen D600 wirklich überlegen. Die Bedienbarkeit ist super und ich habe soweit nichts vermisst.

Hier ein paar Bilder aus Badalona und Barcelona in loser Reihenfolge und teils ohne direkten Bezug zueinander:


Barcelona und Badalona 2014

  Ciao


Samstag, 15. März 2014

Licht und Schatten

Gestern erhielt ich sowohl einen Phottix Batteriegriff, als auch das Sigma AF 17-70mm f/2,8-4 DC OS HSM.
Beides will ich bloß kurz beschreiben.
Den Batteriegriff von Phottix habe ich gleich reklamiert und sende ihn heute zurück. Weder hatte er den eigentlich abgebildeten Metallstift als Passung zur Kamera, noch hatte er irgendwie bessere Qualität als der zuvor besprochene Griff. Eher sogar schlechter, denn nicht nur wackelte er genauso, sondern zusätzlich gab es ein in Foren besprochenes und auf  Youtube dokumentiertes Phänomen. Egal ob die Kamera an oder aus ist und egal wie fest man den Griff andreht, wenn man an ihm wackelt, leuchtet die Kontroll - LED der Kamera. Und man hört dann jeweils, das der Stabilisator des Objektives anspringt. Läßt man los ist alles ok. Erstens kann es so aber sein, daß man sogar in der Tasche Strom verbraucht und zweitens kann man Kurzschlüsse nicht ausschließen. Unmöglich so etwas. Und so werde ich mich wohl nach einem gebrauchten Originalgriff umsehen müssen und im Urlaub erstmal ohne diesen auskommen.

Das Sigma dagegen ist wieder mal eine Freude. Es hat die gleiche und sehr stabile Verarbeitungsqualität wie das 18-200 oder das 18-125mm. Der AF ist sehr schnell, der Stabi gewohnt gut. Erste Tests bestätigen die Güte des Glases, ich werde es sehr gerne nach Barcelona mitnehmen.

So, das muß in der Frühe reichen.

Ciao. 

Nachtrag, 27.03.2014

Gebrauchte MB-D15 sind wohl Mangelware, im DSLR Forum gibt es Suchanfragen. Ich habe bei Amazon Warehousedeals einen bestellt, zu 196,- inkl. Versandkosten. Wird ein Rückläufer sein. Ein gebrauchter kommt auf gut 170,- so daß sich das erst gar nicht lohnt. Ich bin gespannt, wie weit das Original (positiv gesehen) von den Kopien weg ist. Der Originalgriff von der D80 war z. B. nicht wirklich besser als ein MeiKe. Griffe für die D300s aber unterschieden sich mangels Magnesium sehr vom Original MB-D10. Ich berichte dann extra, wenn der Griff da ist.

Donnerstag, 13. März 2014

Nikon AF-S DX Nikkor 40mm f/2,8 Micro.

Eines der mit am wenigsten beachteten Gläser von Nikon ist das kleinste Micro Nikkor (Makro wird bei Nikon Micro genannt, warum auch immer). Und es stimmt vordergründig schon irgendwie, wozu braucht man ein Micro, mit dem man mit der Frontlinse fast an das Motiv muß um formatfüllend 1:1 abbilden zu können? Viele halten schon das 60'er Micro für geeigneter und sowieso das 85'er DX Micro mit Stabilisator und den Klassiker, das 105mm Micro. Oder ganz extrem, das teure 200mm Micro.
Aber, auch das kleinste hat seinen Einsatzzweck. Erstens gibt es nicht immer nur Motive, die wegen fehlender nötiger Distanz gleich fortfliegen oder krabbeln können. Und zweitens, ist das 40'er Micro ein superscharfes "Normalobjektiv", das sich wunderbar für Portraits oder sogar als lichtstarkes Immerdrauf anbietet, wo die anderen gerade an DX dann schon viel zu lang sind. Mancher schafft sich für diesen Zweck zwar das nochmals lichtstärkere AF-S DX 35mm f/1,8 an, auch weil es nochmals günstiger ist. Aber das kann dann eben leider kein Makro und das 40mm Micro ist deutlich schärfer.

Ich habe mein 40'er Micro sehr günstig als Rückläufer von Amazon bekommen. Es ist fehlerfrei, originalverpackt, absolut neuwertig und ein erstaunliches Glas. 
Eigentlich hatte ich es kleiner erwartet, denn auf Abbildungen sieht es immer etwas zierlich aus, aber angesetzt an der schon recht großen D7100 z. B. ist es dann doch kein Winzling und sogar länger als das 35'er und 50'er.

Es ist zwar sehr leicht, aber daß es sich billig anfühlen soll, kann ich nicht bestätigen. Viel eher hat es die mittlerweile bei Nikon übliche Qualität eines AF-S 1,8 50mm G oder 1,8 35mm G. Es hat auch deren AF-Antrieb und einen nicht mitrotierenden Fokussring. Man kann in den aktivierten AF also händisch eingreifen und zerstört dabei dank Rutschkupplung nichts. Der AF-Antrieb ist ausreichend flott, wenn auch kein Geschwindigkeitswunder. Und er ist außergewöhnlich leise. Metallbajonett, Enfernungsskala, mitgelieferte Gegenlichtblende und ein Objektivbeutel runden den positiven Gesamteindruck ab.
Bokeh, Schärfe, Farben und Kontraste werde ich demnächst gänzlich erfahren, ich werde es wohl nach Barcelona mitnehmen. Auf die Schnelle habe ich aber ein paar Testfotos gemacht, die mich schon sehr positiv stimmen. Mangels Mensch mußte heute Vormittag meine geliebte Katze für ein Portrait herhalten.

Die Nahaufnahmen gehen sehr gut vonstatten, wobei es makrotypisch recht schwierig ist, den richtigen Motivbereich in die Schärfeebene zu bekommen. AF ist da nicht wirklich hilfreich, aber mit Geduld gelingt es doch.
Ein Beispiel für das Auflösungsvermögen von Kamera und Objektiv liefert dieser Testschuß. Ganz unten verdeutliche ich anhand eines Screenshots, wie klein der Ausschnitt ist:
Ist doch eine mehr als annehmbare Leistung, finde ich. Auch die Farben überzeugen erstmal und die Gesamtschärfe. Hier nochmals ein Makrobeispiel im Original und als Ausschnitt, denn leider entdeckte ich erst beim Ausprobieren den Blattlausbefall meiner wilden Balkonerdbeeren:
Zunächst einmal bin ich also wirklich zufrieden, zum sehr kleinen Preis eine ganz hervorragende Linse bekommen zu haben. Klar, mein AF Nikkor 1,8 50mm macht im Zusammenspiel mit dem Kenko Zwischenring im Grunde das Gleiche. Aber, eben nur mit dem Zwischenring. Will man es als Normalobjektiv verwenden, muß dieser wieder entfernt werden. Beim 40mm Micro habe ich beides in einem und außerdem ist es vollumfänglich auch an der D5100 verwendbar, während ich an dieser beim doch schon recht alten AF 1,8/50mm mangels eingebautem Motor auf AF verzichten müßte. Und um ähnliche Schärfe zu bekommen, muß man das 50'er eh auf 2,5 - 2,8 abblenden.
Ich bin jedenfalls gespannt, was es mir in Barcelona leisten wird, oder ob dort doch vorwiegend mein Sigma f/2,8-4/17-70mm DC OS HSM zum Zuge kommt. Falls das pünktlich eintrifft, denn Mittwoch geht es los.

Ciao




Mittwoch, 12. März 2014

Blitzfuß / Standfuß

Ein Standfuß für den Blitz ist eine schöne Sache zum entfesselten Blitzen. Man kann den Blitz damit sicher auf einer ebenen Stelle platzieren, oder auf ein Stativ montieren. Bei vielen Nikon Blitzgeräten ist ein solcher Fuß mit dabei, das SB-300 aber z. B. ausgenommen. Von Metz wurden sie länger mitgeliefert, dann eine Zeit lang nicht mehr (z. B. 50 AF-1). Da sich wohl Kunden beschwerten, hatte ich beim Mecablitz 52 AF-1 z. B. wieder einen dabei. Auch beim Nissin Di866 Mark II bekommt man einen stabilen Fuß dazugelegt.

Hier mal der bei Nikon aktuell mitgelieferte AS-22, den man z. B. mit dem SB-700 mit bekommt. Ein allerdings recht einfaches Teil, komplett aus Kunststoff, das nicht mal ein Metallgewinde zur Stativaufnahme besitzt:


Deutlich stabiler und vor allem mit einem massiven Metall-Gewindeeinsatz versehen, ist der Vorgänger. Der AS-19 wurde z. B. mit dem Nikon SB-800 geliefert. Er hat zusätzliche Schuhe für weitere Blitzgeräte oder mehr noch für Funkempfänger oder ähnliches. Allerdings ist er nicht größer als der AS-22 und damit auch kaum standfester:


Für nur wenige Euro bekommt man z. B. über Ebay solche Standfüße wie der unten gezeigte. Sie haben trotz des günstigeren Preises nicht nur ein Messinggewinde zur Stativaufnahme, sondern auch kleine Gummifüße. Diese verhindern wirksam ein verrutschen auf Glastischen oder ähnlich glattem Untergrund. 



Zudem sind die Füße ein Stück länger und auch etwas weiter gespreizt und halten dadurch den Blitz sicherer. Im Vergleich sieht man den minimalen aber durchaus wirksamen Größenunterschied der Füße. Der billige Standfuß liegt zur Demonstration jeweils unter einem Nikon Pendant:



Selbst größere Blitzgeräte, wie mein Nissin Di866 Professional Mark II stehen so sicherer und relativ wackelfrei. Der originale Nissin Fuß verbleibt bei mir im Karton, weil ich mit den Nikon As-19/22 und dem billigen Produkt genügend Füße in der Tasche habe.

Nicht immer ist also Markenware das absolut Beste was man sich antun kann. Aber ob nun Marke oder Noname, das muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde aber durchaus, es gibt Produkte von Zweit und Drittanbietern, die mehr als nur einen Blick lohnen. 
Manchmal geht es ja auch nicht anders, denn Nikon liefert z. B. für die kleineren Kameras der 3xxx'er und 5xxx'er Reihen keine Batteriegriffe. Da muß man zwangsläufig zu chinesischen Herstellern greifen, ob man darüber die Nase rümpft oder nicht.  
Der gezeigte Fuß jedenfalls, steht den Markenfüßen von Nikon in nichts nach und aus der Erinnerung heraus war der Metz - Fuß vom 48-AF-1 auch nicht stabiler. Man kann also getrost zugreifen, wenn man den Markenfuß verlor, oder aber erst gar keiner mitgeliefert wurde.


Ciao

Nachtrag vom 16.11.2014:

Hier noch der angesprochene Nissin Standfuß, welcher beim kleinen i40 der gleiche ist wie beim großen Di866:



Ciao

Dienstag, 11. März 2014

Ersatzteile

Die Tage kam der Akkunachbau und gestern dann der Nachbau eines Batteriegriffes MB-D15. Beides im Original sehr teuer. Der Akku etwas über 40,- Euro und der Batteriegriff fast 230,- Euro, jeweils bei Amazon. Für die Kopien bezahlte ich rund 50,- Euro insgesamt.


Der Akku funktioniert zur Zeit vorzüglich. Er wurde von der Kamera sofort erkannt und wird im Menue ganz normal in der Akkudiagnose dargestellt. Aber "Zur Zeit" deshalb, weil man nicht weiß was mit einem Firmwareupdate der Kamera daherkommt. Bisher schaffte Nikon es nämlich immer jeweils bei Updates die Nachbauten auszusperren. Die werden dann einfach nicht mehr erkannt und die Kamera läßt sich damit nicht betreiben. Angesichts des Preises einer solchen Kopie allerdings ein recht geringes Risiko, denn ich müßte drei Kopien neu kaufen um den Neupreis des Originales zu erreichen. Und so oft kommen dann keine Updates von Nikon.

Nicht ganz so glücklich bin ich mit dem Batteriegriff. Laut Rezensionen bei Amazon sollte er sehr gut sein und in etwa die Qualität der Kopien des chinesischen Herstellers MeiKe haben. Dieser hat sich mit qualitativ ganz guten und günstigen Batteriegriffen und auch Blitzgeräten einen guten Namen gemacht.
Leider aber hält der Kollege hier nicht was man sich anhand der Bewertungen erhoffen durfte.
Beim ersten Befingern schon bemerkte ich einen deutlichen Überstand der Belederung beim vorderen Drehrad von etwa 1mm. Gerade dort, wo man mit der Fingerkuppe das Rad sucht, wird sich mit Sicherheit irgendwann die Belederung lösen:

Nicht im Bild festhalten kann ich einen anderen Fehler. Man muß den Griff sehr fest an die Kamera anschrauben, sonst verwindet er sich da unten bei Belastung. Er wackelt nicht richtig, aber man merkt, daß da Spiel ist. Zu viel Spiel. Selbst wenn man ihn festknallt, daß man fast meint die Schraubräder brechen gleich ab. Ich vermute, daß sich die Kontaktleiste am Giff nicht ganz so wie beim Original in die entsprechende Gegenleiste der Kamera versenkt, so daß der Griff nicht plan aufliegt. 
Ansonsten scheint der Griff recht gut verarbeitet und funktioniert wie er soll,wobei man sehen muß, ob sich durch die Verwindungen nicht irgendwann ein Wackelkontakt ergibt. 



Ich denke ich werde ihn auf Ebay verkaufen, sobald ein besser funktionierender Ersatz da ist. Von Phottix gibt es ein Modell mit Führungsstift aus Metall statt Kunststoff, so daß man sich dort evtl. mehr Gedanken um optimale Passungen machte.
Insgesamt ist er aber natürlich erstmal verwendbar und sieht dem Original auch sehr ähnlich. Gerade mein nicht sehr leichtes Sigma 18-200mm DC OS HSM läßt sich damit viel ausbalancierter halten. Und auch mit dem sehr kompakten alten AF Nikkor f2,8/28mm macht er eine gute Figur:


Allerdings ist er mit etwa einem Zentimeter doch deutlich breiter als die Kamera selbst. Und so drängt sich der Verdacht auf, daß es im Grunde ein Batteriegriff für die sehr ähnliche aber größere Nikon D600oder sogar D800 ist, der obenrum für die kleinere D7100 angepasst wurde.  
Das Ganze wirkt auf mich jedenfalls vor allem von hinten wenig stimmig:
Ciao 

Samstag, 8. März 2014

Und tschüüüßßß....

Die Tage habe ich mich von einigem getrennt, mit dem ich nicht mehr zurechtkam oder was neuem weichen mußte. 

Nicht zurecht kam ich wie beschrieben mit der Nikon D50. Hauptsächlich wegen dem kleinen Display und der geringen Auflösung. Eine P7700 hat zwar andere Nachteile, wie frühes Rauschen schon ab ISO 400, aber sie ist ja nochmals deutlich kompakter und höher aufgelöst, hat dabei ein sehr großes Display, das dem der D5100 sehr ähnelt. Sie ist die bessere Immerdabei als die alte D50. 
Diese ging gestern im DSLR Forum weg.

Nicht zurecht kam ich auch immer noch nicht mit dem Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm. Ein sehr teures, aber für den Preis einfach zu lichtschwaches Objektiv. Die optischen Leistungen lagen zudem kaum höher als beim sehr viel günstigeren Nikon 18-105mm Kit - Objektiv. Das ist inakzeptabel. Ich war froh es  gebraucht bekommen zu haben, denn bei einem erwartungsvollen Neukauf wäre ich wohl wirklich enttäuscht gewesen. Nicht falsch verstehen, es ist kein schlechtes Objektiv. Sehr kompakt, scharf, schöne Farben und Kontraste, ausreichend schneller AF. Nur, bis auf ersteres bekommt man das alles schon beim 18-105mm für ein Drittel des Preises. Wer ein Standardzoom sucht, sollte sich überlegen ob er ein sehr stabiles 16-85mm mit etwas mehr Weitwinkel aber weniger Tele möchte, oder ein ausreichend stabiles 18-105mm mit etwas weniger Weitwinkel und dafür mehr Tele zu einem Drittel des Preises. 
Ich habe mich in etwa für die Mitte dieser Parameter entschieden, das 16-85mm verkauft und gleichzeitig ein gebrauchtes Sigma AF 17-70mm f/2,8-4 DC OS HSM erworben, auf das ich momentan warte. Das Sigma ist deutlich lichtstärker, hat einen sehr sehr guten Ruf, den besseren stabilisator und gleichfalls schnellen und leisen AF. Man kann zwar nicht händisch in den laufenden AF eingreifen wie beim 16-85mm, aber wenn die Leistungen sonst besser sind? Zudem bin ich sowohl mit dem 18-200mm DC OS HSM zufrieden, als auch vorher mit dem 18-125mm DC OS HSM, welches nun an der D3000 meiner Frau arbeitet. 
Auch das 16-85mm ging im DSLR Forum weg.

Weichen mußte, wie woanders schon bejammert, die schöne D300. Von der Bildqualität her hatte sie gegen die zunächst verbleibende D5100 keine Chance. Vor allem bei avalaible Light und bei der Auflösung punktet die D5100 doch zu deutlich. Schade schade, daß es wohl keinen wirklichen Nachfolger der dreistelligen DX Tresore geben und es bei den Modellen 200, 300 und 300s bleiben wird. Wer weiß, aber vielleicht kommt doch nochmal eine D700 in's Haus, deren Bildqualiät mir bisher die liebste war. Die zwei kleinen AF Festbrennweiten und mehrere CF - Karten hab ich ja noch. Ob die D5100 letztlich bleibt? Die D7100 ist leicht, wirklich leicht. Die kann man gut rumschleppen. 
Die D300 habe ich bei Ebay verkauft.

Ciao

Donnerstag, 6. März 2014

Erster Eindruck D7100

Die alteingesessene Firma Foto Leistenschneider in Düsseldorf hatte mit 859,- Euro das günstigste Angebot (mittlerweile bei 899,- stehend). 110,- Euro günstiger als bei Amazon und immer noch 40,- billiger als im hiesigen Media Markt. Es muß also weder der Internet - Großversender sein, noch der riesige Elektronikmarkt um die Ecke. Zudem versandte die Firma kostenfrei per DHL - Paket. Zügig innerhalb von insgesamt drei Tagen und das trotz Karneval in Düsseldorf. Heute kam sie deshalb schon, eine nagelneue Kamera.


Die Ähnlichkeit zur D600/610 ist wirklich verblüffend, obwohl sie ja ein gutes Stück kleiner als diese ist. Die Größe liegt auf dem Niveau der D7000 und die knapp 3mm mehr an Breite fallen nicht auf.


Das Stereomikrofon ist recht unauffällig integriert. Der Body fühlt sich sehr leicht an. Diese neue Kamera ist sogar 15 Gramm leichter als die 7000 und gefühlte 500 Gramm leichter als eine D300. Das Anfassgefühl ähnelt dem der D600, aber die 7100 scheint mir doch besser in der Hand zu liegen. Besser aber in jedem Fall als die Vorgängerin 7000, mit der ich deshalb letztlich nicht warm wurde.


Das gegenüber der 7000 nochmals gewachsene Display ist mit 3,2" wirklich groß, scharf und hell abbildend. Es zeigt Farben und Schärfe aber wohl optimistischer an, als wie sie dann letztlich am LapTop - Monitor abgebildet werden, was aber auch an meinem Monitor liegen kann. Hier das Display mit bereits aufgeklebtem "GGS Larmor Glas Displayschutz":




Ob man die Verriegelung des Moduswahlrades benötigt, ist Geschmackssache und nicht unumstritten. Bei der 7000 hab ich sowas aber nicht vermisst und muß jetzt jedesmal daran denken, den mittigen Knopf zu drücken. Auch bei der 600 war das für mich eher negativ als hilfreich. Außerdem habe ich an der 7000 nieals aus Versehen das Modusrad verstellt. Das Schulterdisplay ist teils gut ablesbar, aber wie wohl alle Vorgänger auch mit einigen winzigen Symbolen gespickt. Vor allem AF-Modi, Blitz-Modi und Weißabgleichs-Modi sind ohne Lesebrille kaum erkennbar und meistens nur durch deren Position zu erraten. Brauchen tu ich so ein Schulterdisplay immer noch nicht, finde eine ständige Infoanzeige wie an meiner D5100 besser und weit übersichtlicher. Das kleine Display wird nach Einschalten der Beleuchtung allerdings fürstlich illuminiert.
Wieder einmal liegt ein Videoknopf woanders als beim Vorgänger, aber den werde ich ohnehin kaum verwenden.


Mein AF-S DX Nikkor 16-85mm G ED VR passt von der Größe her perfekt zur Kamera und fokussiert an ihr auch wirklich sehr schnell. Ob die Schärfe passt und das Glas auch anders mit der Kamera harmonisiert, muß ich noch ausprobieren. Insgesamt bin ich aber erstmal sehr zufrieden und die Kamera gefällt mir ausgesprochen gut. Das Auslesegeräusch ist der Hammer und nochmals leiser als bei der D600. Es ist ein kurzes aber kraftvolles "Flapp", ich kann es nicht anders beschreiben. Es ist jedenfalls leiser als bei mancher Kamera im leisen Modus und mir wirklich sehr angenehm. Spiegelklappern ist auf keinen Fall zu hören. Wirklich sehr schön gelöst.


Ich habe die Displays gleich mit Schutzgläsern versehen, einen Zusatzakku gekauft, sowie zunächst einen günstigen Nachbau Batteriegriff, die beide die Tage kommen sollten. Der originale Griff MB-D15 ist mit weit über 200,- sehr teuer, der bestellte kostet einen Bruchteil und wurde auf Amazon durchweg gut bewertet. Vieleicht erwische ich mal ein günstiges und gebrauchtes Original. Beim Akku muß man sehen ob die Kompatibilität wirklich komplett gegeben ist, denn das kann sich bei jedem Firmwareupdate der Kamera wieder ändern. Ich melde mich dazu wenn beides da ist. Mehr an Zubehör wird wohl nicht angeschafft, denn ich habe zwei große Blitzgeräte und mit den Nikon AF 28, 50, 16-85mm und dem Sigma 18-200mm genügend Objektive, dazu den Automatik - Zwischenring als kleine Hilfe für Makroaufnahmen.

Ciao